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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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April lN4

^iachsrichter. Uri. Johannes zum Brunnen, Ritter, des Raths, Sckwuz, Kaspar Abvberg, Landam->>ia»nj Christoph Schorns, Ritter, alt-Landammann und Panncrherr, Nnterwalden, Niklans von Flüe,ült-handai»ma>in ob dem Wald, Melchior hilfst, Ritter, att-Landammann nid dem Wald, Zug, Gott-hard Schmid, des Raths, alt-Landvogt im Thnrga»,

(S. u. Thurgau). l». <S. u. Vier ennetlstrg. Vogt, überh.). t. Jedem Gesandten wird eine Zu^>uft der beiden Städte Freiburg uud Solothurn iu Betreff des spanischen Aufbrucks absckriftliä, mit-stetbeilt, ,1. pucern Verwunderung und sein Mißfallen darüber aus, daß einige Orte ohne

^"»eigc anLneern den Aufbruch nach Spanien bewilligt haben, indem es hätte erwarten dürfen, daß solckeS"ach altem eidgenössischem Brauck auf einer Tagsaznng geschehe, damit man einstimmig stä, bätte entschließen^nneii;lau möge bcdenfcn, mit welchem Crnst die drei Orte dor dem Großen Rath zu Lueern erschieund ihn gebeten und ermabnt babcu, sich von ibneu nicht zu sondern, als Genf um ein Büuduiß""l Freiburg uud Solothurn geworben; so sei auch an einigen Gemeinden öffentlich geredet worden,"'as die zwei Orte Uri und Schwyz tbun, wolle man anch tbun, gleich als ob die von Lueern nicht auch'h^ Miteidgeilosscu wären; Lueern wünsche deßhalb zu erfahren, wessen es sich iu Zukunft zu ihnenAschen könne und ob man im Sinn babe, fürohiu nichts mehr mit ihm zu handeln. Die Gesandtenandern Orte, darüber nicht instruiert, entschuldigen so gut möglich ibre Obern und nebmeu die Sacheu> den Abjchied, «>. Der französische Ambassador, Herr von Hautcforl, stellt die freundliche Bitte, dieDUe möchten Spanien den Aufbruch nicht bewilligen und allfällig gemachten Zusicherungen keine Folge^dcn, und zwar in Berüksichtigung der Gefahr, die nicht allein dem König, sondern auch dieser Mann'cht selbst drohe, uud iu Crwägnng, daß der König gerade jezt auch HülfStruppeu bedürfe und den"kbruch schon längst begehrt bätte, wenn er die verfallene Pension hätte berichtigen könne»; übrigens"webte man auf de» 18. oder A), Mai Gesandte nach Solothurn abordnen, um die eine verfallene PenEiupfung nehme» und den bisherigen Verzug den Kricgsuurnhen in Frankreich zuschreiben;^ förderliche AilSbezahlung der andern Pension werde er Sorge tragen, Der Vortrag wird in denlckied genommen; dem Ambassador werden seine freundschaftlichen Crbieteu verdankt. Au den Königgeschrieben, er möchte für Bezahlung der ausstehenden Pension sorgen, indem die katholischen Ortetreulich zum König halten und ihren Verpflichtungen nachkommen, l. Auf die Beschwerde desher Schießer, Canzler des Abts von Cinsiedcln, daß in Folge eines Verbots von Zürich einige"tger von Stein, welche zu Eschenz im Thurgau Lehengütcr deS Abts besizen, den Leheneid zu den°^>sien zu schwören sich weigern, wird einstimmig beschlossen, den Abt bei seinen Freiheiten und Gc-^'tigkeiten, die er von jeher besessen hat, zu schüzen ; er soll jedoch seine Gewahrsamen und KnndIckten auf künftiger Tagleistung zu Baden auflegen, wie es von Alters her üblich gewesen sei, u,(S. ». Lauis). K, (S, u. Engelberg), k,. Auf oben füll, «>.) angeführte Klage LueernS gegen dieschließlich die Gesandten von Schwhz, daß ihre Obern nie anders gesinnt gewesen^n, als mit Lnecrn in aller Freundschaft, Treue, Liebe und Einigkeit zu verkehren, Lneern verdanktErklärung; die Sache wird aber nichts desto weniger in den Abschied genommen.