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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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5W Juli >573,

den eidgenössischen Gesandten in den Abschied genommen, I». Als die Gesandten bereits restefertig waren,erhebt sich noch ein nener Span in Betreff des Nichters, weil derselbe ans dem Obern Bund und k»tholisch ist. Mir vieler Mi'ihc wird der Handel beigelegt. Schließlich werden die Häupter der III B»n^vorbeschiedcn, ernstlich ermahnt und gebeten, im Verein mit andern braven Männern in Zukunft dannzn sorgen H, daß keine wcitcrn Unruhen entstehen und daß sie sogleich, wenn sich dergleichen zeigen lolirc»,an Zürich und GlarnS Mittheilnng machen, damit man zu rechter Zeil Vorsorgen treffen könneSie sicher» dieses bereitwillig zn, «. Der Gesandte des Gnbernators zu Moyland dankt den ^scheu Orten für den Fußsall, den sie durch pandammann yusst dem Papst haben leisten lassen, ferne» t>uihre Verwendung beim Papst um Beförderung des Pomponins (5ota zur Cardinalswürde; er bittet umNath, was in der Sache ferner zn thun sei, da die Wahl noch nicht stattgefunden habe, Wird in »e»Abschied genommen, «I. yandammann Lnssi verantwortet sich durch den Gesandten von UnterwaldenBetreff der Anschuldigung der gemeinen Knechte, als habe er sechs Bezahlungen erhalten und ihnen nwdrei gegeben, und bittet um Verwendung beim König von Frankreich, damit ihm die verweigerte Penn»"verabfolgt werde « . Sckelmeister Thommann von Zürich berichtet im Namen seiner Obern und der ander» sechs Orte, welche sich auf der Tagleistnng zn Zürich <27, Juni) in Betreff des Münzwcsens berathe«haben, daß sie sich ans verschiedenen Gründen mit einander vereinbart haben, einsweilcn daseinzustellen und bei harter Strafe das Einführen schwerer Silbermünzen und das Einschmelze»Beschneiden derselben, sowie das Schlagen geringhaltiger Münzen ans denselben zn verbieten, Davonwird nun den drei Orten Bern, Freibnrg und Solothurn, die an ihrer Münzordnnng festzuhalten iffsonnen sind, Mittheilnng gemacht, mit dem Wunsch, daß sie dafür sorgen möchten, daß man mit il»uMünzen nicht allzu sehrüberschüttet" werde, - Die Gesandte» der drei Städte verdanken diesethciliing und nehmen sie mit der Zusicherung, daß ihre Obern entsprechende Anordnungen treffen we>den, in den Abschied,

«', Vtlchaudluim vom II. Juli. Aus von Kremplareu der Archive Bern und Solothur«.

Couferenz der III Orte Ilri, Sestwuz und Unterwalden oh nnd nid dein Wald,

Bvunuen 17573, 23 Juli

archi» 4. bwaldcn, Ulrich'

Boten: Uri, Peter A-Pro, alt-pandammann; Heinrich Trogcr, alt-Vogt, Schwyz, ^ ^S tatthalter; Christoph Schorns, alt-Landammann; Kaspar Abyberg, alt-standammann. Untermal» etstiklans von Flüe, pandammann ob dem Wald; Wolfgang Lnssi, Statthalter nid dem Wald, ^

». Nach Verlesung einer Zuschrift des französischen Ambassadors ans Solothurn (III,zu Brunnen versammelten Gesandten der drei Orte, worin er sich über lczthin zn Brunnen vorgeh ^beleidigende Aeußerungen gegen die Krone Frankreich beschwert, nnd nachdem die Gesandtenund Schwyz bemerkt haben, daß ihren Obern gestern ein gleiches Schreiben zugekommen >ei,die von Unterwalden melden, daß ihres Wissens ihren Obern nichts zugeschrieben worden,Ambaffador geantwortet: Man wisse nichts davon, daß auf benanntem Tag im Nath oder an den

' i Am i>, Februar 1574 murre rauu von qemriiieu U! Bliudeu der s, .j, Dreisieqlcr-Bricf errichtet, Beiiach