Oetober 15?),
Hungen, die es vernommen habe, und zur Stärkung des geliebten Vaterlandes; der frühere Auszug Ü'nämlich durch Todfälle und Länge der Zeit mangelhaft geworden und daher habe es denselben ergänzenmüssen; betreffend das Geschüz, so habe die Stadl Zofingen ihre nnbranchbar gewordenen Stüke nmgiU'kUlassen und daher sei selbes hin- und hergeführt worden; wenn man Bern keine Ursache gebe, weid«niemanden beleidigen, sonder» vielmehr Gut nnd Blut an die Erhaltung der Eidgenossenschaft lezc»'man möge daher Bern in Bezug ans obige nnwahrhaften Gerüchte für entschuldigt halten und nicht ügleich jedem nnznverlässigcn Gassengeschrci Glauben schenken, was es seinerseits auch thnn we>d»'habe aber jemand eine Beschwerde gegen Bern, so möchte man es davon in Kenntnis; sczcn, aus ds» ^sich gebührend verantworten könne; sollte übrigens dem König von Frankreich der begehrte Ausbruchwilligt werden, so bitte Bern, daß jedes Ort seine Hanptlente verwarne, keine Angehörigen von Bernanzunehmen oder zum Ungehorsam zu verleiten, bei Vermeidung der Strafe, welche es vor eiuigvureu darauf gcsezt habe -Auf dieses wird ihnen folgendes geantwortet: Man danke Bern für seinen f>cn>lichen Gruß nnd sein ehrliches Anerbieten; wenn auch mancherlei Reden gehört worden seien, sv e>wa>lman dennoch von Eidgenossen, daß sie nichts unfreundliches gegen einander beginnen, sondern vwl»Einigkeit, Ruhe nnd Frieden im Vaterland erhalten helfen; man wolle übrigens die Vcrantwoiruu.lBerns in den Abschied nehmen, in der Hoffnung, daß sie vollkommen befriedigen werde; anä» werde ^die Hanptlcntc angemessen warnen, keine Unterthanen Berns anzuwerben, bitte jedoch, jene zu tss".,rcnder Verantwortung kommen zn lassen, welche ohne Wissen nnd Willen solche, die ihre Herkunft saangegeben, angenommen haben, damit niemanden Unrecht geschehe, — Mir dieser Antwort erkläre»die Gesandten von Bern befriedigt.
Conserenz der V katholischen Orte,ikncern, >3?2, 20. Actober (Montag nach Linas Evangelist).
Staatsarchiv Lucern. Lucern. Absch. Bd. k5. lÄl.
Boren: Lne ern Ludwig Pfbffer, Ritter, alt-Schultbeiß nnd Pannerhcrr; Sebastian z
Tammann, beide des Raths, Uri, Fakob Arnold; Jost Schmid, beide alt-Landammänner,
Georg Reding, alt-Landammann, Unterwalden, Riklans von Flüe, alt-Landammanit ob demHans Waser, Ritter, Landammann und Pannerherr nid dem Wald, Zug, Hans Müller, «tadtMvl
»H. (S. u. Rheinthal». I». nnd «?. ;S. u. Thurgan). «I. Es wurde dieser Tag besonders wegen ibewegten Zeiten, wegen seltsamer Reden, Kricgsrüstnngen nnd Warnungen, die man von vertäue ^Seiten her vernommen hat, ausgeschrieben, um sich nämlich zu verständige», wie man sich dabei ve> wwolle, Uri verliest nun seine Znstrnetion nnd erstattet mündlichen Bericht, Was hierüber undders über die Frage, wo man sich um Hülfe umsehen könnte, verhandelt worden, soll jederallen Treuen an die geheimen Rätbe bringen; seinen Entschluß darüber soll dann jedes Ort nachschiken, damit dieses die nothwendigen Ausfertigungen besorgen kann, «». Es wird ml ^
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