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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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501
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Oetobcr 15,72

Tagsazimg der mit Frankreich verbündeten IX Orte,

Solvtkurn »2, October

>Ttar,tSarrtiiv Vnccrn. Nttqe»,. Absck'. Vk. VV.lAuci, im Arcl'iv l^larus.j

Gesandte» Luecrn, Ludwig Pfhffer, alt-Schultheiß; Hans Tammann, Hanptnran», llri, Heinrichiecht, Landaniniann! Jost Schmid, alt-Landammann, Schwhz, Dietrich In der Halden, Landammann;^tin Degen, Bogt, ll nte r»va l de», Melchior vonFlüc, Hauptmann! Peter zum Weißenbach, Haupt-mann, beide des Raths ob dem Wald, Hans Waser, Landammann nid dem Wald, Zug, Jakob Nuß-">»er, Hauptmann; Jakob Widmcr, Glarns, Jost HöSli, Landvogt. Freibnrg, Hans von Lanten,^"annt Heid, Schultheiß! Hans von Garmisivhl, Hauptmann, Solothurn, tlrs Rnchti, Schultheiß;

Bielstein, alt-Schultheiß; Stephan Schwallcr, Bcnner, Appenzell, Hans Bodmer, Landamman»,^ kranzösischc» Gesandten vermelden des Königs, der Königin, der Königin Mutter und der

' Herzoge (des Königs Bruder» freundlichen Gruß und geneigte Gesinnung, übergeben ihren Ercdenz-»,^ eröffnen sodann, daß der König wegen der zwei großen Armeen in den Niederlanden und »in^ Grenze zum Selinz seines Reichs M)l1 eidgenössische Kriegsknechte anzunehmen wünsche»ich stmmäß Bercinnng nur zum Schiri» »einer Lande und Leute gebrauchen zu »vollen versichere,u»d^ jemanden damit anzugreifen, indem er mit seinem Schwager, dem König von Spanien,

^ "llen andern benachbarten Fürsten in Frieden und Einigkeit lebe. Hierauf erklären Lneern, Uri,^"terwalden ob und »id dem Wald, Zug und Solothurn, daß sie dem König die begehrten' Mann bewilligen »vollen. Der Gesandte von Freiburg möchte wegen verschiedener Bedenken die^ j» den Abschied nehmen, hofft aber, seine Obern werden sich nicht sondern. Nachdem nun die Orte,^ we den Aufbruch bewilligen, den französischen Gesandten ihren Entschluß mitgetheilt, sprechen sie die^ 'Mtnng as, daß der König die ausstehende Pension bezahlen und daß er in Berüksicittignng deöUtters ui»d der herrschenden Thenrnng den Hanptlenten solche Bestallungen geben »verde, daß sie ihmAstert Leute zuführe» könne»! denn wenn der König begehre, daß die Eidgenossen gegen ihn'^ereinnng halten, so sei es auch billig, daß er seinen Bersprcchen nachkomme, - Jedes Ort soll seine^"Ptleiite ermahnen, den Knechten einen solche» Sold zu geben, daß sie nicht Mangel oder Hungere»>/" Fulge dessen sie krank »verde» könnten, Glarns endlich niinnit das Begehren ml roidromluin,^ »verde» seine Obern nach Empfang dieses Abschiedes einen angemessene» Beschluß fassen,^^uso stj,»,»f Appenzell, t». Gesandte von Bern, nämlich Schultheiß Beat Ludwig von Mülinen undHa»t> Rudolph Hagenberg, eröffnen vor den Gesandten der nenn Orte: Bern habe mit großerude va» dieser Tagsaznng vernommen, indem ihm dadurch Gelegenheit gegeben »verde, seine Anliegenl>» s ^^G'M'den vorbringen zu können! es »verde nämlicb ausgestreut, als ob Bern eine» Auszug ver-^ Harnische gemustert und GestWz hin und hergeführt habe, um einige Orte nngewarnt zuals ob es die in Frankreich geschehene furchtbare Thar (Blnthochzeit in Paris am''lugus^ rächen beabsichtige; Bern habe aber nichts dergleichen im Sinne, habe auch niemanden" zu sinein solchen Arg»vohn gegeben» es habe freilich einenAuszug" veranstaltet, aber nur zu»,"»iz »»d seiner welschen Lande »nd der Stadt Genf, wegen seltsamer Reden »»h Dro-