Juni lftll
begründen wollen Dagegen eröffnen die dcrnerischeu Gesandten einen Tauschbrief, welchen die -stadieFreiburg und Petcrlingen bezüglich dieser Mühle aufgerichter haben, und durch welchen Freibnrg denen vonPetcrlingen alle Jurisdiction über diese Mühle abtritt, Die Gesandten von Freiburg erklären, daß sineObern von diesem Tausch keine Kenntniß gehabt haben, wollen ihnen aber den Inhalt desselben „relativreu", damit sie Bern mit gebührender Antwort begegnen, «. Zwischen den bernerischen Unterthancn vonMissv nnd den freibnrgischen Zugehörigen von St, Anbin waltet ein Anstand über ihre gemeinen „Tratrede" nnd Waidgang, Beide Parteien beschweren sicl,, daß die andere ohne ihr Porwissen einige ^lük>von der Feldfahrt eingeschlagen nnd zu Matten gemacht nnd dadurch die Gemeinschaft gebrochen bade.Nachdem nun die Gesandten versucht, die Parteien zu vereinbaren, und nachdem sie die von St, Anln»ohne Erfolg crmahnt hatten, von dem Rcchtsbol abzustehen, erbieten sich die Gesandten von Freibnrg,den Handel nochmals an ihre Obern zu bringen, damit diese ihre Angehörigen von St, Anbin zu einergütliche» Vereinbarung mir ibren Rachbaren von Missh vermögen. Es wird beiderseits i» den Alschied genommen,
Mau sklie auch im Abschnitte Hc>rschaft?auge>ej;cul,rite»-Vogtei Ort>e unv Tscherliz. n>> >>n Art. 22» — L27,
VvHtei Grauvson i> n« » A>t, 73>»-7kl,
Geillein - eldgenössssche Zahrrechnungv - Tagsaznng,
?Äadeu, i r!7> , tZtt, Juni lAuf Johann Baptist),
^taritSarcinv Vucern. Allge,». Absch. Vd. VV. 58. Staatsarchiv Bern. Ab'ch. Vd. KU. 579 und ti^I.
^.'attdcsarchiv SctnvvZ. Archiv Svlvtl)»»rn.
!?luch in den Archiven Zürich, Freibnrg nnd Aaran.I
Gesandte - Zürich, Hans Kambli, Bürgermeister; Heinrich Thommann, Sekelmeister und des RntbeBern, Ambros Jmhof, Penncr; Simon Wnrstenbergcr, beide des Raths, Lucern, Ludwig Pthsier,Ritter, Schultheiß; Rochus Helnili, alt-Schnlthciß, llri, Heinrich Albrecht, Landammann, SchwelKaspar Abhberg, Larrdaiirmaun, U nterwalden, Melchior Lnssi, Ritter, alt-Landammann n i d dem tWEZug, Hans Letter, Ammann, GlarnS, Paulus Schuler, Landammann nnd Pannerherr, Basel, Wcun>Wölfli; lllrich Schnltveß, beide des Raths, Freibnrg, Franz Rndela, des Raths, Solothnr». ll>>Sirrh; llrs zur Matten, beide des Raths, Schafshansen, Dietegcn von Wildenberg, genannt Riwss,Burgermeister, Appenzell Joachim Meggeli, Landamman»,
sS. u. Baden». I». und v. (S. u. Thurgau». «I. Der Trcsorier des Königs von Frankuul'vermeldet des Königs, dessen Gemahlin, der Königin Mutter und des Herzogs von Anjou freundlicheGrüße, bezahlt die eine der verfallenen Pensionen nnd entschuldigt den König, daß er für dicMal rnandere nicht bezahlen könne, aber für baldige Berichtigung derselben entsprechende Weisungen crtn>habe. Er berichtet auch, daß der frühere Ambassador, Herr von Belliövre, den Eidgenossen seine n<R>u^lichei» Grüße sende und stets zu Diensten bereit sei, - Die Grüße werden verdankt, daS andere nin den Abschied genommen, « . HS- u. Luggarus). t. Der französische Gesandte, Herr de la Fonrarnüberbringt eine Zuschrift des Königs, worin derselbe meldet, daß sein Vetter, der Herzog von Long"«'"'