Januar lö?l
Burger von Ebur ballen; statt des begehrten MannrcchlS legt er eine Kundstchaft auf, worin bezeugtw>rd, daß er aus keiner andern Ursache aus seinem Vaterland verbannt worden als wegen ReligionS-lachen, ,,g inslnuziuliu» genommen, i». HS. u. Mainthal>. «. (S. u. Luggarusj. p. Sebastian
Knab von Lueern, der unter andern Waarcn Harnische, Büchsen u. a, in, von Frankfurt, Antorf <Ant-wichen) und andern niederländischen Städten in die Eidgenossenschaft ein-, dagegen Butter, Reis undandere Guter den Rhein hinabführt, beschwert sich über die Zollner zu Brcisach und Othmarschen», daß sie>hu dazu anhalten wollen, genaue Angaben zu machen, was für Waaren in jeder Balle enthalten seien nndkuas davon in der Eidgenossenschaft verbraucht und was weiter spediert werde, Deßbalb wird an die^wrnng zu Ensisheim und an Herrn Heggcnzer geschrieben, nc sollen solche Anmnthungen ihren Zoli-untersagen und darüber antworten, — Wird ml iimli ucnnlnin genommen auf den Fall, daß dieser^-ünill ohne Erfolg wäre, «y. ES wird vorgeschlagen, daß jeder, dem von den Heiden oder Zigeunernkstvas gestohlen worden, diesen in alle Orte nnd Bogtcien nachjagen dürfe, daß er aber die Z,Haler^e>n Ort ^er der Boglci, wo er sie betrete, überantworte, damit sie nach Verdienen bestraft werden.> »Neb nnd Schwvz haben dieses bereits mit einander angenommen, I'. Basel erneuert sein Begebren,Ua» möchte den Inguisilor zu Mahland, weil auf das lezte an ihn erlassene Schreiben noch keine Ant-erfolgt lei, nochmals um Bescheid angehen, ob Balthasar Ravalesea in der Stadt »nd im Herzog"w Mahland mit Leib und Gut frei nnd lieber wandeln nnd werben dürfe; es wiederholt dabei seineM wenn dem Ravalesea in Mabland etwas begegnen sollte, dann „gleiches Recht" gegen
blander (j^t üben würde, — Wird wiederum in den Abschied genommen, s. Schaffhausen
" >t fg^ stlne Angehörigen um die Bewilligung nach, Korn im Aargau kaufen »nd nach Schaffbansen" '^ii zu dürfen, da seine Nachbarn nicht mehr zu ihm auf die Märkte kommen, — Wird-nl !n,^, »o»llnm^»«.Milien, tz. ES wird vor den Gesandten der Vlll alten Orte Anzug gemacht, daß einige von Schaff^llen ,,»d oon andern Orten Salz in die Eidgenossenschaft spedieren nnd hinwieder Korn nach Schaff-^ llen und von da den See hinauf nach Lindau führen. Daher wird denen von Baden, Bremgartcn""5 Mellingen befohlen, nicht zu gestatten, daß Korn hinaus nach Schaffhausen geführt werde, außer^>>» der betreffende bei seinem Eid versichert, daß er es nur in seinem Hans brauchen wolle, 11» (S.UBatnmi, v. Auf den Bericht, daß der Münzmeister von Zng 4000 Gld, in französischen Diken in^ei, habe aufnehmen wollen, um aus je zwei Stükcn fünf Oswalder zu schlagen, von denen jeder' ^»stanz, Bazen gelte, und aus 4000 Gld, auf diese Weise 0000 Gld, zu erhalten; ferner, daß in Bünden^",alls die guten Diken eingeschmolzen und unter des Bischofs Namen vermünzet werden; ferner daß aus'u ^chwabenland „Pfenninge" nach Basel kommen, die i! constanz, Bazen gelten sollten, aber nur ll Kreu-el Werth wie»; ferner daß im Reich und auf österreichischem Gebiet alle eidgenössischen Münzen verbotenalles nur daher komme, weil einige Orte ihren Münzmeister» gestatten, die gutenu»zen auszuwechseln, einzuschmelzen und daraus schlechtere Münzen zu machen, — wird auf höhere, ^klmligung hin beschlossen, daß gemäß der früher» Abschiede kein Ort seine Stempel an PrivatperlonenKüchen dürfe nnd daß jedes Ort seinen Münzmeistcrn bei Verlnrst von Ehre, Leib und Gut verbiete,Mll Münzen auszuwechseln und einzuschmelzen, endlich daß jedes Ort und jede Person, deren Münzen^u»wn werden und wieder in s Land kommen, gehalten sei, selbe wieder in dem Werth einzuwechseln,^ ste ausgegeben worden. Jedes Ort soll auf nächsten Dag zu Baden sich erklären, ob man bei diesem^kschlnß verbleiben wolle, oder was weiter in dieser Sache zu handeln wi, damit nicht die Eidgenossen