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des Papstes Kesten begehrt worden und auf welchem Ammann Schorno und Ammann Lnsst jede» l'e>000 Kronen und Hauptmann Schönbrnnner über 20t) Kronen Auslagen gcbabt haben, so soll dieseseine gerechte und billige Ansprache sein, 2) An der nämlichen Zeit batte Cardinal Caraffa beide vorbeschiedcn und jedem jahrlich 200 Kronen Dicnstgcld zn geben versprochen mit der Bedingung, daßdem Papst stets zu Diensten für Krieg oder für andere Falle stehen sollen. Weil man keinen Zwe>Cin die Dichtigkeit ihrer Angaben sczt, öbschon sie keine Beweise vorlegen können, so wird auch dielt Anspräche für eine rechtmäßige erklärt, Ol Wahrend Lussi auf dem Coneilinm zu Trient gcwtlen, hatte ^lmder Papst an die V Orte abgeordnet, um ein Bündniß mit ihnen aufzurichten, und ihm jährlich '
Kronen als Provision verbeißen; bereits sind achtzehn Monate verflossen (Hier bricht der >ll
schied ab).
Man sehe auch im Abschnitte HcrrschaflSanqetelzenkeiten:
Bellenz» Bollenz nnd Niviera »—>«. Art, 2l,i 2>8.
Genieiii - eibgenösstsche Tugsazuiiq.
Baden 15<»8, Zvuntag den 12 Deceinbee
Ttaaksar.'I'i» «ueern, ANgem. Al'ich. Bd. V a2li, Dtaat»ar«I,i» Zürich, Abscht Bd. Nr, I2S. kol. >7». Staat«archt» B-r«. YO'
Irlich in den Archiven 5chwvz, Obwnlden, Glarns, -vreiburq Tolorl'urn und Anrnu.I
Gesandte- Zürich, Bernhard von Cham, Bürgermeister; Hans Kambli, Statthalter und des Ratb-Bern, Hans Steiger, alt-Schulthciß; Ambrosirrs Jmhof, Venner und des Raths, Lueern, Jost Pk'dst^'alt-Schnitbeiß, llri, Peter von Pro, Landammann, Schwhz, Christoph Schorno, Ritter, Landammai»^Oieorg Rcding, alt-Landammann, Unterwalden, Niklaus von Flüe, Landammann ob dem Wald'Melchior Lnsst, Ritter, alt-Landammann nid dem Wald, Zug, HieronimnS Heinrich, dcS Raths, l^crrils, Kaspar Tschndi, alt-Landammann, Basel, Werner Wölfls; LneaS Olebhart, beide des Raths,bnrg. Hans von Lauten, genannt Heid, alt-Schnlthciß; Peter Krumcnstol, des Raths. Solothu^uWerner Taler, Ttadtschrciber, Schaff Hausen, Dietegcn von Wildenberg, genannt Ringk, Bnrger»>e>sterr Hans Jakob Ziegler, Statthalter, Appenzell, Hans Bodmer, Landammann,
Cs langt an die Vll Orte eine Zuschrift ein von der österreichischen Regierung zn AmlSbUl ,worin sie ihre Befriedigung ausspricht über den Abschlag, welchen die Eidgenossen den Zchngerichte» >>»Prättigan ans deren Gesuch nm Ausnahme in ein Bündnis! ertheilt haben, 1». Die Gesandten von Zurich legen ein Schreiben vor, welches der Bischof von Chnr an ihre Obern erlassen hat, worin derselbeden Eidgenossen für ihre Verwendung bei den zwei Bünden und denen von SaliS verbindlich dankt uiidanzeigt, daß er erst auf dem nächsten Bundestag, den 6, Jänner, Antwort erhalten werde, daß er alebitte, ihn in dieser so billigen Sache nicht zu verlassen, Zürich wird nun beauftragt, daß es, wenn de»Bischof und ihm ab benanntem Bundestag keine entsprechende Antwort zukomme, dann in aller Eidrssnosscn NaMen nochmals an die zwei Bünde und an den von SaliS mit allem Ernst schreibt nnd ih»<uzn verstehen gebe, wie die Eidgenossen an ihrem gefährlichen Zögern und „Trölen" großes MißGhaben, und endlich eine Antwort darüber zn begehren, — Der Handel wird ml mKnioinlnm genommenAn die lll Bünde, welche fortwährend schlechte Münzen schlagen nnd sich der zn Zürich anfgeutM