Deeember 1566. ^07
^arhs. Schwhz. Christoph Schorns, Ritter, Landaminann und Pannerherr; Georg Reding, alt-Land-a»i»iail>u Unterwaldeu, Niklans von Flüe, Landammann ob dem Wald; Melchior Lussi, Ritter, alr-Landammann nid dem Wald. Zug. Jakob Schicker, Ammann; Gotthard Schund, des Raths.
Da der Graf von Angnisola einige der vorgeschlagenen Artikel in Betreff des burgnndischenAufbruchs nicht annehmen will, wird der Handel beiderseits in den Abschied genommen, mit der Be-merkung, daß jedes Ort seine Meinung darüber nach Luecrn schiken soll. — Und weil ans dem Tag zuBaden angezogen werden möchte, daß die V Orte diesen Aufbruch bewilligt haben, wird beschlossen, als-dann folgende Antwort zu geben: Die V Orte haben sich noch keineswegs entschlossen, wie die ErbcinnngErstanden werden solle; auch haben sie sich für die Zukunft keineswegs verpflichtet, thätliche Hülfe zuGilten; weil aber die Frcigrafschaft Burgund so nahe an der Eidgenossenschaft gelegen sei, und der Königden Spanien besorgen müsse, daß dieselbe von seinen eigenen ungehorsamen Untcrthanen überfallenMmden möchte, wodurch die Salzlicfcrnng aus dem Sundgan und Elsaß unterbrochen würde, was auch denmdgenösflichen Knechten im französischen Dienst wenig Nuzen bringen möchte, so haben sie diesen Auf-^u>ch bewilligt. Auch mit Frcibnrg und Solothnrn will man sich hinsichtlich dieser Antwort verständigen.
^edem Gesandten wird ein AnSzug mitgetbeilt aus dem Vortrag und Büchlein, welches die Gesand-M» des Prinzen von Eondst an Luecrn überschikt haben. t. Landammann Lussi legt ein SchreibenOetober> vor, welches obgenanntc Gesandten an die neugläubigen IV Städte Zürich, Bern, Basel^'"d Schaffhansen sammt Glarus geschrieben — Auch dieses wird jedem Gesandten abschriftlich mitgethellt,aniit sich jedes ^)et darüber berathe. «I. Jedem Gesandten wird eine Abschrift mitgegeben von einigen°us Solothnrn eingegangenen Berichten. « . Ueber das Weggeldbegchrcn von Schwhz soll auf künftigeagsaznng in Baden instruiert werde», t. (S. u. Thurgau).
und I. ans dem Eremplnr des Landesnrchivs Schwm.
Man sehe auch im Abschnitte Heeischaftsan^elegenliciten:aIIdarafschaft T h n >1 Ii I Alt. 445. Stifte nne Kleseei.
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(sonsereiiz der drei Orte Uri, Setuv»; und Nidwalden.
^cdwyz I?> December.
Landesarc!,iv
Boten: (Nicht angegeben».
I». t. «t. (S. u. BeUenz, Bollenz und Rivieras. « . Alt-Landammann Melchior Lussi von llnter-Mtllden »id dem Wald bringt vor: Er und andere Personen ans den V Orten haben Anforderungenden Papst für geleistete Dienste und Auslagen; ungeachtet mündlicher und schriftlicher ReelamationenBezahlung desjenigen, was unter den Päpsten Paul lV und Pius IV ihnen versprochen worden,Mden sie doch noch zu keinem Ziele gelangen können; ja sogar die dcmüthige Bitte der > Orte an den^genwärtigen Papst um Ueberweisnng der Sache an ein unparteiisch geistlich Recht von vier PrälatenMi abgeschlagen worden; dcßhalb seien sie gcnöthigt zu bitten, ihnen nochmals einen Tag anzusezen undMstien „beholfen und berathen" zu sein, ob ihre Ansprachen rechtmäßig und billig seien. Daraus wird er-Miint: t) Betreffend den „Ritt" nach Rom, der laut der Abschiede durch den Bischof von Terraeina in