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Urban stellt in seinem nnd der Prälaten van Rheinau, Wcltingen und Muri Namen an die GesandrenZ katholischen Orte die Bitte, sie mochten ein Schreiben an den Bischof von Eonstanz erlassen,Wird ucl i-olei'oinluiu genommen, I». Am Schlich der Tagsazung begehrt auch Schaffhausen die Abord>>»ng einer Gesandtschaft »ach Frankreich zur Vermittlung eines Friedens zwischen de», König und sei-"kn Unterthanen, Darauf wird folgender Bescheid ertbeilt: Die sieben Orte haben ans die vom Ambassavorgebrachten Grunde hin dem König die begehrten 4UUU Mann bewilligt,
2S8.
(5oufereliz der V katholische» Orte.
Lucer« 3. November.
Lraats.'rcinv Lucer»». Lucern. Lldscv. Vc. K fol. 17
Voten: Lueern. Villaus Am »lehn, alt-Schultbeiß! Kaspar Egli, Landvogt; Heinricl'Birci,er, Sekclseiner; Ulrich Heinserli, Landvogl; Sebastian Schindler, RathSricbler. Uri, Peter von Pro, Landammann"'whz, Kaspar Abhberg, Landammann, Untcrwalden, Andreas Schvnenbühl, Landamman» ob demJohannes Waser, Landammann nid de», Wald, Zug, Pcrer Waldmann,k- Da Bern eine Tagsazung auf den ll>. Novemb, nacl, Baden ausgeschrieben bat, »m sich darüberbeiatben» wie der Empörung und dem Krieg in Frankreich Einhalt gethan werden könnte, hatte Lueern»othjg gefunden, gegenwärtige V-örtiscbe Eonkerenz auszuschreiben, um sich über eine gemeinsame! "^srl auf diesen Vorschlag zu vcritändigen, — Es wird nun beschlossen, den betreffenden Orten^ siende Antwort zu crthcilcn: Nachdem die Untcrlhanen sich vor einigen Jahren wider den König empörtund großes Unglük über Frankreich gebracht, babe der König ibnen eine» gnädigen Frieden bewilligt,dein sie wobl hätten bleiben können; nachdem aber im verflossenen Sommer die Empörung sich erneuert""5 der König zur Erhaltung seiner Krone und seines Reiches eine Anzahl eidgenössischer Knechte sich^Uchafft babe, haben die Rebellen es gewagt, den König sammr den eidgenössischen Truppen unversehens^ überfallen, um ihn in ihre Gewalt zu bringe» und zu Grunde zu richten; unter diesen Umständen nun^nrde die Abordnung von Vermittlern obne Erfolg sein und nur Zagheit nnd Schwäche vcrratben, — VonBeschluß wird an Freiburg und Solothurn Mittheilung gemacht, I». v. «I. (S. u. Lnggarust,tÄ, u. Thurgan). k. Man will eine Antwort des Bischofs von Eonstan; in Betreff der dortigen^b»ode abwarten; die Antwort der ganzen Pricsterschaft an de» Bischof nach abgehaltener Shnodc sollb'deni Gesandten abschriftlich mitgetheilt werden, K. Wegen der „sorglichen Zeitkäufe" soll jedes Ort^issmcssene Vorsorgen treffen, Gebete anordnen und Tanz und Spiel verbieten, I». Schultheip Pfvffereinen zuverlässigen Bericht vor, gemäß welchem vor einigen Tagen die Altgläubige» und Hugenotten^ Tage lang mit einander in Paris sich geschlagen babcn: man wisse aber nicht, ob die Eidgenossen"bn gewesen seien oder nicht. Weil man nun aber weiß, daß die Straße für die Post offen ist, wird" den Ambassador mit allem Ernst geschrieben und das Befremden auSgedrükt, daß er noch nichts darüber^richwt babe, mit dem Begehren, er möchte in Zukunft über solche Ereignilse fleißiger Bericht erstatten, —"ä' bat mari Nachricht, daß in Paris über einen Frieden unterhandelt werde, I. An Tolotburn wirdlsslchrwben, es möchte, wenn immer möglich, den Herrn Abrecht festnehmen nnd dann darüber berichten,' (S. u. Engelberg).