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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
374
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Ociober 1007,

die Pässe zu Wasser uud zu Land um Paris herum innehaben uud auf den Strafe» Gewaltthätigkefle»und Raub verüben, sv das; zu besorgen sei, sie werden die Stadl Paris sammt dem König und demeidgenössischen Regiment einschliefen und durch Hunger zur Uebergabe zwingen, so müsse der Königschleunige Hülfe haben uud bitte daher dringend, ihm die 4000 Mann zu bewilligen; bereits habe e>Anordnung getroffen, das; sie unter hinreichender Bcdekung durch den Herrn von TavanneS ihm siä»"zugeführt werden; auch werden wäbrend dieser Tage die drei Fähnchen aus Bünden ebenfalls anrükenTaraus läfl man ihm durch einen Ausschuf antworten! Man bedauere von Herzen das Mifgcschii unddie Roth des Königs; man begehre aber, das; er gemäf Vereiunug OOtlOMann annehme, damit sie dc»>König um so bessere Dienste leisten können, uud das; er, weil es auf den Winter gehe,die Bestallungder Hauhtleute erhöbe, damit sie um so tüchtigere Leute erhalten können, sowie es denn früher wieder-holt vorgekommen, das; man die lczren Bestallungen verbessert habe, Auf die vom Ambassador ge-machten Einwendungen, das; der König wirklich nicht mcbr als 4000 Mann bedürfe und daf gerade »isisiüberflüssig Geld vorbanden sei, und auf seine Zusicherung, daf er mit den Hauptlcuten zu ihrer Zu-friedenheit sich verständigen werde, werden ihm endlich die 4000 Mann bewilligt mit der Bitte, ermöchte dem Herrn von Tavannes die nöthige Sorge für diese Truppen anempfehlen. Zugleich wird anden Herrn von Tavannes geschrieben, was man im Interesse der so eben bewilligten Mannschaft s>"angemessen findet, I». Glarus begehrt, daf man zu Vermeidung von Blutvergießen auf Mittel bedachtsein möchte, wie eine Vereinbarung zwischen dem Köllig und seinen llnterthanen zu Stande zu bringt»wäre; lollte dieser Autrag nicht zum Beschluß erhoben werden, so müsse der Gesandle die Verhandlunge»dieses Tages all rilloeoullum nehmen, «. Tic Gesandten der katholischen Orte besprechen sich iuSgehc»»mit Herrn von Belliövre über Entfernung der lutherischen Dolmetscher und Diener aus seiner Nähe,über welche Angelegenheit schon ans verschiedenen Tagleistungcn, namentlich ans der zu' Freiburg »»^Marlchall Vieilleville und dem Bischof von Limoges, und lczthin wieder bei Beschwörung der Veneinung zu Mont-de-Marsan mit diesem leztern und dem Connetable verhandelt worden; sie erkläre»ihm offen, daf die katholischen Orte mit solchemGesinde" nicht verkehren können, indem des KonischAngelegenheiten durch solches mehr gehindert denn gefördert werden uud nichts verschwiegen bleibe?könne er sich darauf nicht einlasse», so werde man an Oberst Ludwig Pfhsfcr und die andern katholische"Hauptleute in Frankreich schreiben, damit diese dem König den Handel mit allem Ernst vorstellen. DerAmbassador dankt für die wohlgemeinte Warnung und freundschaftliche Gesinnung gegen den König »»^verspricht angemessene Verwendung bei demselben. «I. Basel entschuldigt sich schriftlich über sein A»e-bleiben, mit der Anzeige, daf eS dem Ambassador seinen Entschluß bereits mitgcthcilt habe, und mit derBitte, man möchte die Hauptlcute warnen, seine Bürger oder Unterthancn aufzuwiegeln oder anzuwer^ben, «. Da Bern au die zu diesem Aufbruch bestellten Hanptleute ein Schreiben erlassen, und ilM"darin bei scharfer Strafe verboten bar, beruerische Unterthancn anzunehmen, wird an Bern geschrieben;Man werde die Hauptlente warnen; dagegen möchte es dafür sorgen, daf von seinen Unterthancn »>^mand seine Herkunft vcrlaugne, indem es sonst unbillig wäre, die Hauptlcute dafür büßen zu lasse»-

f. Zürich stellt in einer Zuschrift das Gesuch, man möchte eineansehnliche" Gesandtschaft gemeiner Eid-geuosscnschaft nach Frankreich abordnen, um den Frieden zwischen dem König und seinen Unterthane»G vermitteln, indem ohne Zweifel dadurch viel Gutes geschaffen und viel Blutvergießen verhütet würde.Tiefes wird Zürich verdankt; im übrigen läßt man die Sache aus sich beruhen, K. Der Abt vo»