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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
349
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September 1566

27A.

Konferenz der IV Schirmorte des Gotteshnilfes St. Gallen (Zürich, sturer», Sckwuz nnd

Glarus.)

Rorscdack !«<»<» I<» September

Staatsarchiv Vuceru. Akten. Bisthunl Cbur. Allgem. Absch. Vd. fol 452.

Boten: (Nicht angegeben),

tk» Bischof Beatus von Chur stellt in eindringlichem Vortrage seine nnd der Stift Noth und Lagedar; ^ erinnert daran, wie die eidgenössischen Gesandten vor einiger Zeit Artikel zu einem Vergleich^llchen ihm nnd denen von Salis aufgestellt haben, welche er, obschon sie ihm nnd der Stift ziemlich^schwerlich seien, der Eidgenossenschaft zu Ehren angenommen, während seine Gegenpartei des Papstes^"finnation, des Kaisers Regalien, der zwei Bunde llrtheil nnd die vorgeschlagenen Mittelin den^ind geschlagen" nnd auf dem Tag zu Bergnn die Mittel verworfen habe; deshalb habe er sich genöthigei^ikhe», l'raft des Bündnisses mit den lieben Orten nnd weil sonst die Eidgenossen jedermann stets zuPbührcndem Recht verhelfen, Gesandte auf die Tagsaznng zu Baden abzuordnen und um Hülfe nnd»th anzurufen; von dort aus haben die XIII Orte ein ernstes Schreiben an die Gotteshanslente er-»!stn und bis zum 25, Juli eine endliche Antwort begehrt, ob diese den aufgestellten Mitteln nachkommen»'»llen oder niebt, nnd beigefügt, daß die Eidgenossen, wenn nicht entsprechende Antwort erfolge nnd^Ue Klagen eingehen würden, dann nicht unterlassen könnten, dem Bischof, ibrem Bundesgenossen, zuleinige» zu verhelfen; später sei abermals ein Gotteshanstag zu Tinzen gehalten worden, ansschein Abgeordnete der zwei Bünde ernste Vorstellungen gemacht, in Folge derer zwar Barthoio'»aus von Salis entfernt worden, jedoch nicht ohne der Stift großen Kosten und Schaden, wo manhinsichtlich der Mittel nichts ausgerichtet nnd nur leere Ausflüchte erhalten habe; ja eS verlaute,^a>! der Eidgenossen Schreiben aus Baden nicht allen Gemeinden mitgetbeilt worden sei; endlich habe»»^ Zürich an die Gotteshanslente nnd an die Stadt Ebnr die Bitte gestellt, sie möchten die Mittel»»nehme»; aber auch dieses sei ohne Erfolg geblieben, daher zu vermnthen sei, daß auch diese Briefe wie^ frühern nicht die erforderliche Mitrheilnng gesunden baben; schließlich müsse er sich beschweren, daß>l»n das Schloß Fürstenburg samint Zubehör ans Anstiften derer von Salis von den Gotteshanslente»^enthalten werde; darum bitte er ganz dringend um Gottes nnd der Gerechtigkeit willen, ibm zu dem^» verhelfen, was ihm gemäß billigem Recht geböre, Darauf wird beschlossen: Jeder Gesandte soll»K Beichwerdcn beförderlieb an seine Obern bringen nnd zugleich Lnecrn sie au llri, Unterwalden nnd^»Ü mittbeilen, damit jedes Ort sobald möglieb seinen Entschluß darüber an die von Zürich sebike, ob^»nch nochmals iu der sieben mit dem GotteSbansbnnd verbündeten Orte Namen von diesem eineGdljchf Antwort verlangen solle; desgleichen ob ihnen gefalle, den beiden andern Bünden zu schreiben,Möchte» den GotteShanSbund dazu anhalten, die gestellten Mittel anzunehmen nnd den Bijchof zu»'» leiuige» kommen zu lassen, damit das BiSthnm nnd die Stift nicht also zu Grunde gerichtet werde;»»vlich oh ibnen,gefalle, ein Gesncb an den Erzherzog Ferdinand von Oesterreich zu erlassen, da;; er die Bci»zu»g aus dem Schloß Fürstenburg entferne und dieses dem Bischof übergebe, I». LueinsRingg von Bäldenikei» beschult sich, daß das von den Xill Orte» ab der lezte» Jabrrechnnug zu Baden an den GotreS