September 1566,
hansbnnd erlassene Schreiben ebne Erfolg geblieben sei, indem Hilbert Rnginelli ihn nord nidn genial!der ergangenen Urthcile bezahlt habe, »nd bittet, man möchte ihm gestatten, aus das Guthaben seinesSchuldners oder derer im Gottcshausbund, die denselben nnterstüzen, Arrest zu legen, — Die Beschwerdewird in den Abschied genommen; puecrn soll an Nri, Untcrwalden und Zug davon Mittheilnng mache»'jedes Ort soll dann seine Ortsstimmc, ob man nochmals an den Gotteshausbund schreiben, oder de>»Kläger den Arrest erlauben wolle, nach Zürich sänken, (Berhandlnng vom 11, September, Absch Bd.I-. 452»,
273.
Konferenz der V katholische» Orre.
Stnns, September ! Sonntag Michaelis).
Staatsarchiv Vucern. Allqcm. Absch. Vd. I'". ^ tti.
I'Auch in den bandesarchivcn Lchwvz und Obwalten. I
Boten: (.Nicht angegeben),
t». Da iir Obwalden wegen der Paßverweigerung der Berner nach St, Beat Unruhen ausgebrochensiild, haben die V Orre für nöthig erachtet, sich an die handsgemeindc daselbst zu wenden und dieselbenach Verlesung der Bünde und des Landfriedens zu crmahnen, ohne Bewilligung der V Orte keine Thätliänkeilen anzufangen, indem dieser Handel sie alle betreffe. Darauf hat die pandsgemeinde beschlossen, Gesandtean die höchsten Gewalten oder Gemeinden der andern Orte abzuordnen. Darüber nun soll jeder Gesandlereferieren, damit die V Orte über diesen Handel einstimmig bleiben, I». Da der Papst (durch Breve vo>»>2. Juli) bewilligt, daß die V Orte zwanzig Jünglinge in die lombardischen Kollegien ans Kosten de»Bisihnmer sänken dürfen, so schlagt pueern vor, die Jünglinge noch vor Beginn des Winters unter Be-gleitung eines hiesür geeigneten Mannes ans den V Orteil an ihren Bestimmungsort zn sänken, »nddiesen Maiin znglciä, zn beauftragen, als Gesandter der V Orte dem Papst persönlich zu danken n>uden Fnßfall zn leisten. Deshalb wird ein Tag nach hneern ans den 7. Qetober angcsezt, auf welche"jedes Ort seine Boten mit Pollmacht versehen soll, einen Gesandten zn ernennen und dessen o»struetion fcstzusczen, «. (S, u. Luggarns). «I. Das Gesuch Uri's nm Schenkung von Fenstern »>6Wappen der V Orte in die neue St, Jakobs Capelle wird in den Abschied genommen, «. Nidwalde»bittet jedes Orr um Feilster mit seinem Wappen in das neue WirthsbanS des Andreas Kreh, t'. b»"»»legt ein päpstliches Breve vor, womit der Papst großen Ablaß ertheilt nnd ermahnt, in einer WoäwKrenzgänge abzuhalten, diese drei Tage zn fasten nnd zu beichten »ud am darauf folgenden Sonnüdldas heil, Saerament zn empfangen; es meldet zugleich, daß es in der ersten Woche des Advents diese»»nachkommen werde, — Darauf wird beschlossen, daß jedes Ort eine Woche dazu verwenden n»bGesandten auf den nächsten Tag darüber instruieren soll.
Man sehe auch im Abschnitte Herrschafteanqeleaenhciten:
Landvogtei L»ngar»s >', Art, 288. Fjschcnzen,