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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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Februar tdvk.

Auf dem Beitag zu Chur (7. Februar) beschließen dann die Abgeordneten der zwei Bünden nämlich des Obern (Grauen)und des Zehngcrichten-Bund«, auf das Ansuchen der vil katholischen Orte dem Bischof von der Porten gegen den GotteS-hausbund und die Domherren eingemein Recht", (von jedem Bund acht Männer), gewähren zu wollen; der Rechtstag wirdans den tk> Avril nach Ilanz angesezt.

Gemein - eidgenössische Tagsnznng.

Baden Sonntag den Februar

Staatsarchiv dkneer». Allgem. Absch. Vd 1'^. S8S. Staatsarchiv Zürich, Absch. Bd. Nr, t !it. kol, Z't«, Staatsarchiv Bern. yy. SS.

^al»deö>arctiiv iSciiwyz.lAnck in den Archiven GlnrnS. Zreiburq, Solotl'urn und Aarau.l

Boten: Zürich, Bernhard von Cham, Burgermeister; Hans Kambli, Statthalter, Bern, BeatLudwig von Mülinen, Statthalter nnd des Raths, Lneern, Ludwig Pfhffer, Pannerhcrr und des Raths,iiri, Jost Schmid, Landammann, Schwhz, Christoph Schorno, Landammann, tlnterwatdcn, AlldreaSSchöncnbnhl, alt-Landammanit, Zug, Kaspar Stoker, alt-Ammann, Glarus, Kaspar Tschudi, Land-ammann, Basel, Bonaventura von Brun, Zunftmeister; Hans Meyer, des Raths, Frei bürg, Pctcr-mann von Clery, Ritter und des Raths, Solothurn, Urs Wielstein, Sekelmeister, Schaffhausen,Dietegen von Wildenberg, genannt Ringt, Bürgermeister; Hans Schmid, Zunftmeister, Appenzell,Joachim Meggcli, Landammann,

Mld I». HS. u. Thurgau), «k. Bern, Lueeru, tlri, Schwhz, Unterwalden, Zng, Freiburg undsolothurn beschweren sich, das Basel ihre Münzen ganz wie fremde abgerufen habe, daß es, wenn esüegen ein oder mehr Orte etwas zu klagen gehabt hätte, dieses nach altem eidgenössischem Brauch undHerkommen mündlich oder schriftlich hätte thun sollen, nm auch die Berantwortung darüber zu verneh-me», daß es vor dem Verrufen nicht einmal die Münzen probiert habe; sie stellen deßhalb die ernsteBitte und Ermahnung, daß Basel das Mandat wieder aufhebe, damit weiterer Unwille unter den Un-ierthanen vermieden bleibe. Die Gesandten von Basel, die darauf zu antworten keine Vollmacht ha-bmi, nehmen es in den Abschied und bitten daneben, man möchte nicht dulden, daß jemand sich Schmä-hungen oder Drohungen gegen Basel erlanbe, wie es in jüngster Zeit vorgekommen sei, Dieses wirdmi roktmonüni» genommen, damit jedes Ort eine entsprechende Warnung erlasse, «I. (S. u, Thurgau),(S. u, Freie Aemter). t. HS. u. Thurgau). K. Landammann Schmid von Uri stellt das Gesuch, esmöchte jedes Ort ein Fenster mit seinem Wappen denen von Faido in ihre neue Kirche schenken; eingleiches Gesuch stellt Unterwalden für Niklaus Jmfeld, Sohn des nm die Eidgenossenschaft hochverdicn-imi Ammann Jmfeld. Beide Gesuche werden all iimtruonllnm genommen, I». Vor den lV Schirmortcndes Gotteshauses St, Gallen (Zürich, Lueer», Schwhz und Glarus) klagen Gesandte des Abts gegendie Stadt St, Gallen, daß diese lezthin bei der Benedictio» des neu erwählten Abts nicht nur ans dieEinladung nicht erschienen sei, sondern die fremden Gäste mißtrauisch überwacht nnd den Abt selbst wieknien Gefangenen gehalten habe, ferner, daß die Hofrichtcr ans der Stadt wegen Widcrsezlichkeit ihrBeisjzrecht verloren und daher der Abt das Hofgericht mit seinen eigenen Leuten nach Gefallen besczenkönne, daß die Stadt dem Abt bei einem Zngrcchtsstreit das Recht wie einem Fremden dargeschlagen,daß sie einer Wittwe Tochter anS erster Ehe, die ei» Gotteshans Kind sei, gegen die Landsaznng als