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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
323
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Juli l 565,

im Namen der eidgenössische» Gesandten Schultheiß IostPfyffer von Lucer», ebenfalle unter Berührungde? „Buches", daß die Eidgenossen alle?, was sie dem König versprochen haben, treulich halten werden,wie ihre srommen Altvordern gethan, und begehrt, ihm diese? in seinen Abschied zu stellen, damit jeder-mann sehe, wie er gehandelt habe, und das; er die Eidgenossenschaft keineswegs „vertiefen" wolle,t. Nachdem man erwartet harte, der Herr von Limogc? wurde seinem Persprechen nachkommen und dieAntworten auf die eingereichten Ansprachen bringen oder schiken, und nachdem man ihn und den Con-netable noch in der Nacht vom Samstag ans den Sonntag daran erinnert hatte, „machte er sich sammtdein Hof in der Nacht davon," — Daher wird diese? in den Abschied genommen, damit die Obern nachihrem Gefallen da? weitere beschließen, Jedem Gesandten wird eine Kette geschenkt, sammt Vergütnngder Kosten für die Hin- und Herreise, l». Landammann Abhberg gibt nicht nur hier, sondern nochwiederholt auf der Heimreise die Ursachen an, warum seine Obern ihm in Bezug auf die Anzahl Jahre(der Daner der Pcrcinung nach de? König? Tode) nicht weitere Vollmacht gegeben haben, protestiertdagegen, daß er sich weiter eingelassen habe, und begehrt, daß man ihm dieses zu seiner Rechtfertigung in denAbschied gebe, i. Die Gesandten der VII katholischen Orte, in Gegenwart derer von Appenzell und de?Abt? von St, Gallen, unterreden sich wiederholt, was man dem König und der Königin Mutter, sowieden geheimsten Rathen, welche sich zum katholischen Glauben bekennen, laut Verabredung zu Freiburgeröffnen wolle. Bei einer Confercnz in Agcn erklärt der Gesandte von Appenzell, daß er an den Be-rathnngen nicht tbeilnehmen könne, weil er keine Vollmachten erhalten hätte; der Gesandte de? Abtsvon St, Gallen dagegen meldet, daß er wohl wisse, daß seine? Herrn Wille sei, sich in Sachen der Re-gion von den katholischen Orten nicht zu sondern. Man findet jedoch während der Berathnng, daß esgegenwärtig nicht der geeignete Zeitpunkt sei, dem jungen König, der Königin, dem Connetable, demHerrn von Limoge? oder andern etwa? über die Religion zu eröffnen, und daß es besser sei, die Sachealso ruhen zu lassen; deswegen und weil man die Angelegenheiten der Religion in Frankreich ziemlichbefriedigend findet, und um den andern Orten nicht Veranlassung zu geben, ebenfalls mit dem König, eonferieren, wird dieser Auftrag nncröffnet gelassen, — Obwalden hatte ein besondere? Anliegen beimKönig und hat es ihm in Abwesenheit der andern Gesandten der katholischen Orre vorgetragen, (DerGegenstand wird nicht berührt).

u ans dem Schwyjkreremplar

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Mlmz-Ctnlfen'nz.

Zürich. kSttiZ, SS. August.

S»aa»»ar«I>iv Vu«er», Mimzakten und Bürg, Bibl. Mannst. B, Nr. tI4. toi- l«i>.

!A»ch im Archiv Warus.I

Abgeordnete: Die Münzmcister von Zürich, Bern, Lueern und Schaffhausen «der von Basel ist aus-geblieben) sammt einigen Rathen von Zürich und Bern,

tt.» Da schon aus vielen Tagleistungen der Antrag gestellt worden, (ich beim Münzen über Gleichmäßig-lch in.ffor» und Schrot zu verständigen, um den gemeinen Mann vor Schaden zu schüzen, und da früherschon da? Reich und neulich wieder Erzherzog Ferdinand von Oesterreich fast alle eidgenössischen Münzen