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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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März 1565,

und um sich wo möglich über Gleichmäßigkeit in Korn und Gehalt beim Münzen zu vereinbaren, zx. DemGesuch des Pannerherrn Pfhffer um Schenkung von Fenstern mit der Orte Ehrenwappen in das neueHauS des viel verdienten Stadtschreibers von Lueern wird entsprochen, jedoch mit dem Vorbehalt, daßwenn ein Ort nicht dazu stimmen sollte, es dieses auf nächster Tagsazuug anzeigen möchte, I», Die spcwnischcn Gesandreu Graf Johann Anguisola, Balthasar de Molina, >>r, der Rechte, und Mare Anton Bossoübergehen ihren Eredcnzbrief svoi» 5, Ottober) und einen schriftlichen Bortrag, — Weil sie nun aberdas Herzogthum Mahland auch in die Bcreinung ziehen wollen und man darauf zu antworten keineVollmachten hat, jo wird ihnen zu Händen des Königs für dessen gnädiges Erbieten gedankt, mit derAnzeige, daß man ihren Vortrag ml iiwlruonllnm genommen habe, i. (S. u, Freie Aemtcr). 1^. AmmannSchuler von Glarus meldet, daß auf der leztsabrigeu Näfclserfahrt gemäß Bertrag mit Lueern und Zugder katholische Priester den Gottesdienst hätte halten sollen, eS aber unterlassen habe, und begehrt nuneine Erläuterung, durch welche Religionspartei es dieses Jahr zu geschehen habe. Darauf wird erkennt:Weil der Bertrag damals noch nicht mit den vier Orten abgeschlossen gewesen, so jollen die katholischenGlarner auf künftiger Fahrt nach Näfels den Priester stellen; dieser soll daselbst die Messe lesen undPredigen; in Zukunft soll es dann gemäß Vertrag jährlich abwechseln, I. In Bezug auf die im LandGlarus vorgefallenen gegenseitigen Beschimpfungen zwischen den Alt- und Neugläubigen und auf dieKlage der vier katholischen Orte über die schmähliche Beschimpfung des Landammann Tschudi als Lan-desverräthcr, wird von den sieben Schiedorten folgender Vergleich vorgeschlageil: Weil man nicht umolle Reden, die in diesem langwährenden Streithandel vorgekommen, jedem das Recht ergehen lassenkönne, indem sonst noch größerer Zwiespalt entstehen möchte, so sollen „Zureden" einer Partei als solchergegen die andere gemäß Vertrag gegenseitig aufgehoben und kraftlos erklärt sein; wenn aber eine Personsteh an ihrer Ehre angegriffen glaubt, so mag sie ihre Klage vor dem Rath zu Glarus vorbringen ; betheuertdann der Beklagte bei seinem Eid, daß er seineil Widersacher ans keiner andern Ursache gescholten habe,als wegen des benannten Streithandels, und daß er ihn sonst für einen Ehrenmann halte und nichtsals gutes von ihm wisse, so hat er sich genügend verantwortet und kann nur mit einer angemessenenGeldbuße bestraft werden; will der Beklagte aber den Eid nickt leisten und ist die Beleidigung wegenetwas anderm vorgefallen, alsdann soll gegen denselben nack Form Reckte,is verfahren werde». Und weilgemeiner Eidgenossen Gesandten den Amman» Tschudi für einen frommen braven Mann halten, so sollendie vier Orte ihn beförderlich bitten, sich mit obberührtem Vergleich zufrieden zu geben. An beide Religionsparteien von Glarus wird geschrieben, sie sollen den aufgerichteten Vertrag auf nächster Landsge-meiude öffentlick verlesen lassen, damit sich jedermann darnach zu halten wisse, Eudlick wird SchwUz nockmals dringend gebeten, mit den vier andern Orten ohne Verzug in den Vertrag zu treten, damit dieserHandel endlich erlediget sei, und auf nächster Tagsazuug endlich eine befriedigende Antwort zu geben,Ii». Die vier Orte Zürich, Lueern, Schwvz und Glarus sollen ihre Rathsboten unfehlbar aufden 15, Märzzu Wesen haben, Die Stadt Rotwvl begehrt durch einen Abgeordneten Antwort auf ihre Beschwerdegegen die Frau von Schramberg wegen ihrer Anstände über das Jagen und den Wildhag, serner aufihre Beschwerde über den neuen Zoll in der österreichiscken Herrschaft Hohenberg, Da die Gesandtengegenwärtig darüber nicht instruiert sind, soll jedes Ort den lezten Artikel des Abschiedes vom l>, Avril1564, sowie den vierten Artikel des leztjäbrigen Jabrrechnuugsabschiedes zu Ratbe ziehen und seine Gesandten auf nächste Tagsazuug mit Vollmachten verleben, wie man denen von Rotwvl in ihren beiden