März >565
24».
Abschied oeö Beitags gemeiner M Bünde.
Chur 15«; I Marz
Gtaat»ar<t?iv Luceru. — Akten ll! Bünde.
I'Anch in den Archiven Bern, Zckwyz, SUaruS. Freiturg und Zotvthuru.I
Weil keine eidgenössischen Gesandten auf diesem Beitag anwesend waren, wird dieser Abschied alsNote dem folgenden Abschied beigerükt,
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Geniem- eidgenössische Tagsaznug.
Baden. IS«»»;, 4. März (auf Sonntag Herren Faßnacht).
Staat«ar>Biv Vucer». Allqem. Absch. Bd. '1^. :nes. Staat»ar«i»i» Züricli. Absch. Bd. Nr. l!i<> kol. 278. Staat»ar«t,i» Bern. »I». so!. I.
LandeSarcliiv Schwyz. Archiv Glarn».
lAuch in den Archiven .dreidurg und Sviotlrnrn.l
Boten: Zürich. Bernhard von Cham, Bürgermeister; Hans Kambli, Statthalter und des Raths.Bern. Beat Ludwig von Mülinen, Statthalter; Bernhard von Crlach, deS Raths. Lueern. LudwigPfhffer, Panncrherr. Uri. Peter A-Pro, des Raths. Schwhz. Dietrich In der Halden, Ritter, alt-Landammann. Unterwalden. Balthasar Henzlin, Landammann ob dem Wald. Zug. Christian Heinrich,des Raths. Glarus. Paulus Schiller, all-Laudammaun. Basel. Wcruer Wölfli; Bernhard Brand,beide des Raths. Freiburg. Petcrmann vou Clcrh, des Raths. Solothurn. Joachim Scheidegger,Venner und des Raths. Schaffhausen. Dietegen von Wildeuberg, gcnaniit Ringt, Bürgermeister;Christoph Waldkirch, Sckelmeistcr. Appenzell. Joachim Meggeli, Laudammann.
t». und I». (S. u. Lauis). Vorzüglich wegen der Unruhen in Blinden ist diese Tagsazung ansgeschrieben worden. Die Gesandten der >>> Bünde berichten nun, was aus ihrem Beilage zu Chur(>. März» verhandelt worden"», übergeben sowohl diesen Abschied als eine Zuschrift der >I> Bünde an
5» Abschied des Beilage» in Chur v. i. März 1565. — » Zuerst wirr ein aus Zlirich eingelangtes Schreiben verlesen,worin gemeldet wird, daß wegen der in Bunden anSgebrochcnen Unruhen und um daran» sür die Eidgenossenschaft entspringendeGefahren zn verhüte», ein gemein-eidgenössischer Tag auf den 4. März nach Bade» ausgeschrieben sei. Deßhalb wird für nöthigerachtet, einen Gesandten dahin abzuordnen, um zu vernehmen, was die Eidgenossen dieser Sache halb zu thun gesinnt seien.>». Der französische Gesandte von Belliovre eröffnet: Er habe vernommen, daß wegen der mit Frankreich abgeschlossenen VereinungUnruhe» und Empörung in Bünden ausgebrochen seien, daß besonders einigt Gemeinden dieselbe auf alle Weise zu zerstöre» suche»;ei ermahne, daß man solch' nngebührlicheS Unterfangen und solche Unordnungen unterdrüke und eS bei der angenommenen Ber-einung bleiben lasse, indem er sonst das Recht darschlagen und „des Rechten" hierüber gemäß des ewigen Friedens erwarte»müsse; er rechtfertigt «ich ferner gegen die über ihn verbreitete Anschuldigung, als hätte er einige Boten abwendig gemachtund bestochen. — Da nun diese Begehren als billig erfunden worden, wird jede Gemeinde ermahnt, den König bei seinemDarbieten bleiben zu lasse» und Unordnungen nicht zu gestatten: sollte ein Gericht oder eine Commune sich verfehlt habe»,würde man behülflich sein, dieselbe nach Verdienen zu bestrafen. «. Es wird berichtet, daß einige Gemeinden, besonders imOber- und Unter-Engadiu und Oberhalbstei», auch einzelne Personen gedroht haben, die Stadt Chur mit Gewalt zu überziehen,daß einige einen Auszug veianstaltei und die Fäbneben, Geschüze und anderes inspiriert haben-, ferner, daß die Ober- »nd