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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
307
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Januar liM.T

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Georg Rcding, Laudammann; Jost Auf der Mauer, Sekclmeister. Obwaldeu. Andreas Schöneitbühl,Landammaun. Nidwalden. Melchior Lussi, Ritter, Landammanu. Zug. Melchior Widmer. Freiburg.Niklaus vou Perromann, Schultheiß. Solothuru. Weruer Salcr, Stadtschreiber.

». Wie auf lezter Eonferenz zu Lueern verabschiedet worden, soll mau sich uuu über die Antwort ver-einigen, die mau dem Papst auf sein wiederholtes Begehren um Aufrichtung eines Bündnisses zumSchuz und Schirm und zur Aeufnung und Erhaltung des katholischen Glaubens geben wolle. Da nunaber Freibnrg und Solothuru erklären, daß sie aus triftigen Gründen sich in kein Bündnis; mit demPapst einlassen können, wird die Sache verschoben. — Die V Orte aber antworten dem Papst (itk. Ja-nuar), daß sie den Bischof von Constanz bei Ausführung der Beschlüsse des Coneiliumö unterstüzenwerden, daß sie beiliegend einen neuen Entwurf zu einem Bündnis; übersenden und seine Antwort darüber gewärtigen. S». Es wird ml lokoioinlnm genommen, was der französische Gesandte, Herr von Or-bais, vorgetragen hat und was ihm darauf geantwortet worden. <. Ans lezter Eonferenz war beantragtworden, den Papst darum anzusuchen, daß er für die VII Orte sammt GlarnS und Appenzell ein beson-deres Bisthum ausrichte. Weil nun aber der gegenwärtige Bischof von Constanz deö Papstes Statthalterund Verwandter ist und dieses Gesuch mit Mißfallen aufnehmen und die geneigte Gesinnung desPapstes gegen die VII katholischen Orte ändern möchte, weil zudem die beiden Orte Freibnrg und So-lothurn gegen ihren Bischof keine Klage haben und nicht Willens sind, sich von ihm zu trenne», so wirdbeschlossen, diese Sache einsweilcu ruhen zu lassen. «>. Auf das Gesuch des Bischofs und Landraths derLandschaft Wallis an Lneern betreffend Erneuerung des Burg- und Landrcchts wird der Antrag in denAbschied genommen, daß die VII Orte ihre Rathsboten von Zehnden zu Zehnden schikcn und diese umeinen gelegenen Tag zur Vornahme des Bundeöschwurö angehen möchten, indem die daherigen Kostennicht übel angewendet würden. An Wallis wird dieses mitgetheilt und um Antwort gebeten. «. (S. u.Lauis). il'. (S. u. Freie Aemter). K. Den Boten der vier Orte Uri, Schwhz, llnterwaldeu und Zugwird der Entwurf eines Schreibens an Zürich, betreffend das Verfahren des Herrn von Sax gegen diePriester zu Sennwald und Rotenkirchen in den Abschied gegeben; wenn bis nächsten Montag nichtseingewendet wird, soll Lneern dasselbe im Namen der V Orte ausfertigen. Lucern, Schwhz und Zugsollen inzwischen die Missivc hcrvorsnchcn, welche der Herr von Sag' in den Jahren IMI, logt) undI5Jl an die V Orte gerichtet hatte. Schwhz soll im Namen der V Orte an Vogt Khd schreiben, daßer des Herrn von Sax Unterthanen ermuntere, beim alten Glanben zu verharren. Ii. DaS Gesuch desNiklaus Jmfeld, Sohnes des Ammann Jmfeld von Nidwalden, um Fenster und Wappen in sei» neuesHaus wird ml rkloromlum genommen.

Landvogtei Freie AemterLandvogtei Laui«

Man sel,c auch im Abschnitte HerrschaftSan.;c>e.;eiii>citcn:t. Art. 8K. Juiiizsachen.

«- Art. I7l> Märchen.