-Deeember 1564.
für das Jahr 1561 erhalten habe, wird act rotoroinlum genommen, nicht weit man das Begehren un-billig findet, sondern weil man eS ohne Borwissen der Obern nicht thun möchte.
Mail sehe auch Im Abschnitte Herrschaftsangelegenheiten:
Landvogtei Freie Acmtrr « Art t Verwaltung im Allgem.
2 4V.
Conferenz der VII katholischen Orte.
Viicer» IKtiN, ?». Jnnnnr (Dienstag nach 'i'riui»
Staatsarchiv Luccrn. Allgein. Absch. Bd.jAuch in den Archiv", «chwvz, Ol'waldcn, Freibnrq und Solotl'urn.I
Boten: (Nicht angegeben).
». Der Papst stellt durch seinen Anwalt Herrn „poys" (Ereditiv für pouis Vincola, 4. «I. l . Septemb.1564) das Begehren, daß in den katholischen Orten die Beschlüsse des tridentinischen ConcilinmS zu haltenbei hoher Strafe geboten werden solle (Jndnlgenz wegen Vollziehung der Beschlüsse deS Konsiliums- BredeNr. 44 vom 2!>. November 1564 im Staatsarchiv Lueern), ferner daß man sich über das angetrageneBündnis; unterrede und dasselbe abschließe. Der Entwurf des Bündnisses wird in den Abschied gegeben,loll aber ganz geheim gehalten werden, damit diese wichtige Angelegenheit nicht offenkundig werde.I». Abgeordnete des spanischen Gesandten, nämlich Anton Ealmona und Ritter Walther Roll von Uri,geben ihren Vortrag, sowie Abschriften eines Missivs der Vit Orte aus Freiburg au die lll Bündelvom 7. Deeember) und eines andern von Freibnrg (vom 18. Deeember 1564> in den Abschied. Obschonman sich dieses Vortrags nicht versehen und daher darauf zu antworten keine Vollmacht hat, wird ihnendennoch bemerkt: Es sei weder den eidgenössischen Gesandten noch ihren Obern je in den Sinn gekom-men zu glauben, daß die spanischen Gesandten zn dem, was sie vortragen , vom König nicht beauftragtfeien; wenn daher die spanischen Gesandten solches zn verstehen geben, so sollen die Angeber dieses ver-antworten; was das Schreiben anbetreffe, welches die Vll Orte ans Freiburg an die Bündner erlassen haben,«es enthält eine Ermahnung zum Beitritt in die Vereinnng mit Frankreich und die Anzeige, daß Schaffbansen, Appenzell, St. Gallen, Mühlhausc» und Biel lezte Tage ihren Beitritt auch zugesichert haben),so sei dieses weder dem König von Spanien, dem Fürstenthum Mahland noch irgend jemand znm Nachtheilgeschehen, indem die Eidgenossen gegen einander verpflichtet seien, einander an das, was zur Wohlfahrtder Eidgenossenschaft gereiche, zu erinnern, damit sie vor Zwietracht bewahrt bleibe; da der spanischenAbgeordneten Eredenzbriefe an die Xlll Orte gestellt seien, so mögen sie dieselben in Zürich, als demersten Ort, nach alter llebnng eröffnen lassen, indem dieses deren Inhalt dann den übrige» Orten mitrheilcn werde. (S. u. Thurgau). «I. Weil der Bischof von Eonstanz meistens abwesend ist, denSprengel bisher nie besucht hat nnd viele Neuerungen mit den jungen Priestern daselbst vorgenommenwerden, so wird der Vorschlag gemacht, den Papst um Errichtung eines eigenen Bisthnms für die VIIkatholischen Orte und die Altgläubigen zn Glarns nnd Appenzell nnd um Abtrennung vom BisthumEonstanz anzugehen.—Jedes Ort soll sich darüber bcrathen und auf künftige Konferenz seine Gesandtenmit Jnstrnetionen darüber versehen; denn man zweifelt nicht, daß gerade jezt, wo man mit dem Papstüber ein Bnndniß in Unterhandlungen steht, derselbe darauf eingeben werde (Antwort Papsts Pius IV
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