Dceember l'Niä.
selbe chttn werde. Die französischen Gesandten danken und versprechen diese Gutwilligkeit dem Königund der Königin dermaßen anznrühinen, daß man de» Erfolg sehen werde; sie ermahnen die Gesandte»der übrigen Orte und der Zugewandten, sich mit de» andern zu vergleiche», und geben die Versicherung, bahman deren Beitritt zur Vereitlung gern sehen werde; sie bitten endlich, mit ihnen zur Kirche zu gehenund Gott dem Herrn hicfür bob und Dank zu sagen und ihn mit demüthigei» Herzen zu bitten, daß erdickes gute Werk mit seiner Gnade zu gemeiner Christenheit Wohlfahrt und zum Schuz und Schirl»/zur Ruhe und Einigkeit „beider Stände" beglükeu und begleiten wolle. > I». Eine Zuschrift des zu Ulmwegen der Münzordnung versammelten schwäbischen Kreises wird jedem Gesandten abschriftlich in denAbschied gegeben, damit die Orte bis zur nächsten Tagsazung sich darüber entschließen. «. Das Crbeinungö-geld des Hauses Burgund für die Fahre lkM! und lütiü wird ausbezahlt ; jedes Ort erhält 74 Kronen,dabei wird der Vorbehalt gemacht, daß dieses dem alten Brauch, gemäß welchem die Bezahlung stets z»Baden geschehen sei, keinen Cintrag bringen solle. «I. Die Gesandleu der VII katholischen Orte belprechc»sich insgeheim in Betreff der „bägcrherrn" und Dolmetscher des Kölligs von Frankreich in der Cidge^nossenschafl und beschließen, daß, was gesprochen worden, ganz geheim gehalten werden soll. Da »>ci»dieses dem Marschall, «von Vieillcville) und dem Herrn von bimogeS, in Abwesenheit des Herrn von OrbalSsowie der Dolmetscher von Neuenbürg, im Vertrauen mitgetbcilr hat, bitten dieselben, diesen Artikelnneröffner bleibell z» lassen, bis der katholischen Orte Gesandten in Frankreich angekommen seien, woman ihnen dann zu Willen sein werde. Die nach Frankreich bestimmten Gesandten der kathol. Orte solle»darüber instruiert werden. «. Die Boten von Wallis wünschen Antwort von den Vll kathol. Orte»auf ihr Begehren über Erneuerung deö ewigen Burg- und bandrechts. Dieses Verlangen wird demBischof und bandeshanptmann, den Kathen und Gemeinden der sieben Zehndcn der bandschafl Wallisgebührend verdank! mir der Bemerkung, daß man finde, es werde zur Erhaltung der Frenndschaft bess^'sein, wenn das Bnrgrccl'l lani seinem Buchstaben im bände Wallis selbst beschworen würde, wie es b>sher üblich gewesen sei, und daß man weder Kosten noch Arbeil scheuen und die Gesandten ans die Ztiihinsenden werde, die ihren Mitbürgern und Mitlandlenren am gelegensten sei, daß man übrigens diele»Modus wünsche, damit die jungen beute im Wallis de» Zuhält des Burgrechts kennen lernen, undes ihnen immer noch unbenommen sei, ihre Gesandteil von Ort zu Ort zu schiken, ja daß man einesolche Gutwilligkeit sogar mit großer Freude aufnehmen würde. Die Boten von Wallis nehmendiese Vorschläge in den Abschied. I'. Oberst von Clerh beantragt, daß die nach Frankreich abzuordnenden Gesandten bevollmächtigt werden möchten, beim König um Erhöhung der Besoldung der Garvc"knechte und Verbesserung ihrer Bekleidung sich zu verwenden. — Wird ml >>wt>'>nnnlllin genommenix. c.S. u. Freie Aemter». I». Amman» bussi von llnterwalden erinnert an das Begehren des päpstliche"Nuntius an die ^l> Orte, die Beschlüsse des Coneilinms von Trient in der Eidgenossenschaft inziehnng zu sezen, und an das „hülfliclw" Bündniß, welches der Papst mit den VII katholischen Orte»Frommen beider 4belle in Betreff des Glaubens abzuschließen wünscht - Da man hierüber ohne Bomacht ist, wird es in den Abschied genommen, i. Das Begehren des Tresorier des Königs von c^a"reich, es möchte ihm jedes Ort einen Schein geben, was es an die gemeinen und besonder» Pensts»"
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