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nun jeder Eidgenosse verpflichtet ist, dem andern herauszusagen, was zu sagen ist, und da man deßhalbfür nöthig erachtet, daß die vier Orte sich darüber verständigen, was sie mit Schwhz reden und handelnwollen, damit man beiderseits wisse, woran man sei, so wird beschlossen, an Schwhz ei» ganz freundlichesSchreiben zu erlassen, mit der Ermahnung, es mochte leine Ursache zu einem Zwiespalt in der Eidge-nosscnschaft geben, zn den lathol, Orlen halten, die vorgeschlagenen Mittel annehmen und den huchsingerals Vogt in Uznach ausreiten lassen, Obwalden, das nur Vollmacht hat anzuhören und zu referiere»,soll bis morgens Mittag seinen Bescheid nach hueern senden, wenn eö zn diesem Schreiben nicht stimme»sollte, damit hueern dasselbe im Namen der übrigen Orte ausfertigen kann; stimmt es dazu, so brauchtes nichts zu melden, I». Jedem Gesandten wird eine Abschrift des Schreibens mitgetheilt, welches dieoberösterreichische Regierung in Betreff des Abts zu Kreuzlingen an die V Orte erlassen hal, damitjedes Ort auf künftige Tagsazung zu Baden darüber instruiere. Auch an Schwhz wird Mittheilimgdavon gemacht, «. Ebenso wird eine Zuschrift des Ammann Hässi an die V katholischen Orte jedem Ortabschriftlich zugestellt, Obwalden giebt die Erklärung ab, daß es, wenn Ammann Hässi wieder als Gc-sandter von Glarus auf einer Tagsazung erscheine und ein Ort seinen Gesandten nicht neben ihm M«lassen wollte, auch seine Gesandten so lange nicht neben ihm sizen lassen werde, bis er sich besser verant-wortet habe, als bisher geschehen sei. — Dieses wird ml rokoroinlum genommen, «I. Der Gesandte vo»Zug stellt die Anfrage, ob man die Aeußerung des Hans Eeberg von Schwhz „die vier Orte habe«faule nichts taugende Mittel angenommen" hingehen lassen wolle. Wird ml instruoinluin genomme«-Auch über den Vorschlag, sich zu verständigen, ob man die französischen Dik-Pfenningc zn W ScbUlingen kursieren lassen wolle, sollen die Gesandte» auf nächste Tagsazung zu Baden Instruktionen »>U'bringen.
Gemein - eidgenössische Tagsazung,
Naden, I 5t» tl, Ä2. Vctober (Sonntag vor Simonis und JudÄ).
2taut»ar<tiiv Vucern. 'Allgein. Adsch. Bd. f. 27it.
I'.'tuch in oen Arcluve» Zürich', ^ern. Schwyz. GlaruS, Hreidurg. solvtl'ur»! unc '/larau i
Boten: Zürich, Bernhard von Eham, Bürgermeister; Hans Heinrich Sproß, Sekelmeister und desRaths, Bern, Bear Ludwig von Mülinen, Statthalter; Bernhard von Erlach, des Raths, huecl«Niklans Am dehn, Schultheiß; hudwig Pfhffer, Paititerherr und des. Raths, li r i, Jost Schmid, stallHalter; Pecer von Pro, des Raths, Schwhz, Ehristoph Schorns, handammann und Pan»crbe>l'Dietrich In der Halden, Ritter, alt-handammann, il >ttc r w a l d c n, Kaspar Kaiser, des Raths ob demWald; Melchior hnssi, Ritter, Handammann nid dem Wald, Zug, Hans Bolsittgcr, Amman»;
Schell, Statthalter, Glarus, Kaspar Tschudi, Sekelmeistcr; Jakob Vogel, des Raths, B a j et, H«Mehcr; Hans Eßtinger, beide des Raths, Ireibnrg, Hans von Hanren, genannt Heid, sch«^^^Petermann von Elerh, Ritter und des Raths, Solothnrn, goachim Scheideggcr, Venncr »«d ^Raths, Schaffhauscn, Dietegen von Wrldenberg, genannt Ringt, Burgermciiter App'«5
Mauriz Heg, Handschreiber,