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und sie so um ihre Recktsamen kommen könnte», da die Frau sich inzwiswen in den Besiz sezcn lassen möchte;sie verlangen ferner, das man sich beim Kaiser dahin verwende, das die Kauf- und Gcwerbsleute vonRotwhl wie die ander» Eidgenossen und deren Zugewandte hinsichtlich des Zolls im Reiche gehaltenwerden. Diese Anliegen werden ans ihr Gesuch in den Abschied genommen, Die französischen Ge-sandten cErcditiv für die sranz Gesandten - Marschall von Vieillevillc, Sebastian de l'Aubespine, Bischtzu dimoges, und Kilians de la Eroiz;, Herr zu Orbais, <l. ü. 25,. Zuli l'M> danken für den „fleißigen"Besuch dieser Tagsaznng und sprechen die Erwartung ans, daß ihnen nunmehr in Betreff der angetra-genen Erneuerung der Bcreinnng entsprechende Antwort werde gegeben werde»; sie erbieten sich, mit denOrlen, welche allfällig ein besonderes Anliegen vorzubringen haben, sich zuvor verständigen zu wollen;sie melden endlich, daß der König ihnen anempfohlen habe, zur Beilegung der Anstände zwischen Schwhzund Glarus möglichst mitzuwirken, daß ne nun aber zu ihrer Freude vernommen, wie die Sache aus dembesten Wege zur Erledigung sei, - Aus der Berathung hierüber ergibt sich, daß die V Orte auf derBezahlung des wohlverdienten Schlachtfeldes, sowie der verfallenen Pennonen n, s, w, verharren, daßdie andern Orre aber in Berükstchtigung der schweren Kriege in Frankreich und wegen andern erheblichenGründen dem König willfahren möchten. Die französische» Gesandten antworten dem au sie abgeordnetenAusschusse, daß es dem König jezt ganz unmöglich sei, die gewünschten Zahlungen zu leisten, daß sie auchnichts anderes erwartet haben, als daß man die zu Baden entworfenen Artikel nunmehr annehmenund keine weitern Einreden vorbringen würde. Nach wiederholten dringenden Vorstellungen verspre-chen nc endlich, daß der Schlachlsold ans pichlmcß über s Fahr unfehlbar samml den Pensionen werdebezahlt werden, hoffen, daß nunmehr dem Eintreten über die Artikel der Vereinnng nichts mehr im Wegestehen werde, und geben die Versicherung, daß die Beschwerden der Landschaft Wallis wegen des Salzessowie jene der Kaufleute von St. Gallen wegen der Zölle ihre gebührende Berükstchtigung finde» werden,Nun erklären sich die Gesandten von Zürich, Bern, Glarus, Freiburg, Solothurn und Schaffhausen be-,reit, in die Berathung der Artikel einzutreten, in Berükstchtigung, daß man es sonst nicht weiter bringe»-möchte und daß es den Eidgenossen gezieme, mit dem König als ihrem besten Freunde Mitleide» z"haben, pueern, llri, Schwhz, Uuterwalden, Zug und Appenzell aber nehmen dieses in ihren Abschied, >»Hoffnung, daß ibre Obern nach Erwägung der Roth und der ausgestandenen Trübseligkeiten des Königssich von den andern Orten nicht sondern, den Vorschlag annehmen und auf der nächsten Tagsaz»»gentsprechende Antwort geben werden, — Run werden durch einen Ausschuß der Orte, die früher »»tKönig Heinrich in Vereinung gestanden habe», mit den französische» Gesandten die Artikel der Vcr-einung durchberatben und jedem Bolen abschriftlich in den Abschied gegeben (Abschied Bd,, MI); d>eGesandten aber von Zürich, Bern, Obwalden und Appenzell haben nur Vollmacht anzuhören und j»referieren (Zu dueern wurde der Entwurf vor der Gemeinde „in der Cappel" aus Olhmar j lli, Rdv Iangenommen). Die französischen Gesandten begehren schließlich, daß der von Zürich au den 22. Octobcrangcsezte Tag in Betreff der Anstände zwischen Schwhz und Glarus etwas weiter hinausgesezt werde»möchte, theils um besser Zeit zu finden, über obstehendes Geschäft zu instruieren, lheits weil schv»Tacffazung wegen der Anstände zwischen dem Herzog von Savohcn und der Stadt Bern ansTag angesezt sei und fast alle Orte auf lezterm sich einfinden müssen; sie werden aber nächstens >>>Königs Kosten einen Tag ausschreiben. Antwort- Man könne diese Sache nicht wohl länger verschiebet,weil es der ganzen Eidgenossenschaft nicht wenig daran gelegen sei, und werde also den Tag auf