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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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December 1563,

bringen solle, damit sie ans nächsten Tag zu Baden Instructionen ertheilen, was man darüber mit demgegenwärtigen Ambassador sprechen wolle, «I. Der Porschlag, daß man in Zukunft, wenn Zahlungenaus Frankreich anlangen, vor der Pertheilnng der Gelder sich mit einander verständigen möchte, wie hochjede Geldsorte anzunehmen sei, damit niemand zu kurz komme, wird all iimtruoinlnm genommen, v. Denbeiden abwesenden Orten Freibnrg und Appenzell wird von abstehenden Verhandlungen Mittheilnnggemacht, in Erwartung, daß sie auch dazu stimmen werden,

210.

Conferenz der V katholischen Orte,

Lkucern >»<»(!, 20. Dccember (Montag vor Thomas).

Httiatsarctnv Vuccri» Allgem. 'Absch. Vd. 'lV Ilil).lAuch im Vandesarchiv Schwyz.!

Boten: (Nicht angegeben). Laut den Verhandlungen von Lucern: Schultheiß Jost Pfhffer,

»». Man ist zusammen gekommen, um sich über eine gleichförmige Antwort zu verständigen hinsichtlichder vorgeschlagenenMittel" wegen des Glarnerhandels, Uri, Schwhz und Unterwalden haben Auftrag,sich auf gegenwärtigem Tage auf Ratification hin zu vergleichen; Lucern und Zug aber wollen bei ihrerfrühern Antwort und bei den von ihnen vorgeschlagenen Mitteln verbleiben und stellen die dringendeBitte an die drei andern Orte, tich von ihnen nicht zu sondern und die gestellten Mittel ebenfalls an-zunehmen, Die drei Orte endlich verständigen sich dahin, daß sie auf einer besondern Konferenz Mittelund Wege zu finden versuchen wollen, wie man sich vereinbaren könnte, I». Auf die Klage deö ÄbtSvon St, Gallen gegen die Umtriebe der Redner Brämwald und Vogler von Zürich wird beschlösse»!Jeder Bote soll an seine Obern darüber referieren und auf nächsten Tag zu Baden Vollmacht mitbrin-gen, in der Sache zu handeln, «?. Schultheiß Jost Pfhffer von Lucern beschwert sich über das Schreiben,welches ab dem lezten Tage zu Baden an die altgläubigen Glarner erlassen worden, indem dieses beiHauptmann Jost Tschudi etwas Unwillen gegen ihn erwekt habe, Nach Verlesung dieses Schreibens, ch-wie der Entschuldigung des Landschrcibers zu Baden und nach Anhörung der Verantwortung des Schult-heißen Pfhffer wird der Handel in den Abschied genommen. «I. An den Papst wird ein Schreiben >nBetreff des KlostersMorbein" t? Morbegno im Vcltlim erlassen.

211.

Konferenz der drei Orte Uri, Schwpz und Unterwalden ob und nid dein Wald.

Brunnen Deccmber.

Vandesarckiv Hiidwalden.

Boten: (Nicht angegeben).

Ans dem lezten Tag zu Lucern war von deu V katholischen Orten beschlossen worden, daß, da Lucer«und Zug einstimmig erklärt haben, bei ihrer gegebenen Antwort hinsichtlich des Glarnerhandels zu ve»bleiben, die drei übrigen Orte nochmals über die vorgeschlagenen gütlichen Mittel sich berathcn sollewNun legen Schwhz und Nidwalden ihre Ansichten und Abänderungsvorschläge über obbenannte Mitto