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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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239
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Januar llrtist.

Der Bisch»s beschwere sich, daß einige Prälaten in der Eidgenossenschaft sich anmaße», Kirchen, KirchHöfe, Altäre, n, d.gl, zu weihen, indem dieses Recht nur dem Papst und ihm als dem ordentlichen Bischofzustehe. Darauf müsse man ihm erwiedcrn. daß einige Prälaten vom Papste diese Freiheit erhalten haben ;man werde jedoch denselben von der Klage Meldung machen und erwarte, daß sie dem Bischof genügendeAntwort geben werden; 4) Man werde den Bischof bei seinem Vorhaben, die an die (Grasen von Sulzverpfändeten Herrschaften Küssenberg und Thiengen wieder einzulösen, nach Kräften unterstüzen; 5) DasBegehren, daß die Priester für die Weihen 5 Gulden rhein, bezahlen, oder für so viel Bürgschaft leistenmüssen, sehe man als eine Neuerung an und wünsche daher deren Abschaffung, >». Im Streitbandclzwischen Gtarus und den V katholischen Orten begehrt erstereS, die V Orte möchten ihre Zusäzer be^auftragen, einen Obmann gemäß der Bünde erkiesen zu Helsen, Die V Orte erwiedern, daß sie sich damauf nicht einlassen können, indem sie nur in eingütlich Recht" getreten seien und zwar nicht nachInhalt der Bünde, da sie ja schon zu Einsicdeln an Glarns die Bünde abgckündct, Die Boren derervon Glarns, denen von den Schiedbotcn diese Erklärung eröffnet worden, können nicht begreifen, daßdie V Orte jezl solche Einrede» machen, da ja der bisherige Rcchtsgang ganz gemäß der Bünde gewesensei l sie stellen aber die dringende Bitte, man möchte im Hinblik ans die Freundschaft ihrer Vorelterneinen allfälligen Fehler ihnen verzeihen und sie wieder»», in Freundschaft und Huld ausnehmen, denndieser Span sei ihnen herzlich leid und sie wünschen nichts so sehr, als mit den V Orten wieder inFreundschaft zu lebe». Die V Orte bleibe» bei ihrer Antwort und bemerken, daß dieser Span denenvon Glarns wohl nicht gar leid sei, jonjt hätten he rich gegen ihre katholischen Mitlandlente nicht soübermüthig benommen und die Thäter mit Ernst bestraft. Auf die Bitte der Schiedorte werde» endlichals Obmann vorgeschlagen von Seite derer von Glarns Burgermeister von Cham von Zürich, JunkerBeat Wilhelm von Mülinen von Bern, Stadtschreiber Falkner von Basel, Burgermeister Pehcr vonSchaffhausen, Burgermeister Schlnmpf von St, Gallen und Burgermeister Marti von Chnr; von Seiteder V Orte aber der Abt von St, Gallen, der kaiserliche Rath Hans Melchior Heggcnzer, SekelincisterGortrow und Venner Krumenstol von Frciburg, Stadtschreiber Saler von Solothnrn und SchultheißFrch von Baden, Da jedoch die Parteien sich über keinen derselben vereinbaren können und nachdemnoch andere vermittelnde Vorschläge gefallen waren, so nehmen sie den Handel »ochmals in den Abschiedunter Dankesdezengung an die Schiedboten, welche bisher mit so vieler Mühe und Ausdauer sich diesemGeschäft unterzogen, «>. Da von Schwhz Antwort wegen des zum Vogt von Gaster ernannten Freuwlerbegehrt wird, erwiedert es, daß es diesen Anzug nicht erwartet habe und vielen Unwillen besorge, wennes die Sache an die Landsgemeinde bringen müßte; eS zählt nun eine Menge Fälle auf, bei denen dieKatholischen mit Schmähungen und Drohungen angefeindet worden seien. Die Boten von Glarus habenvon all den erwähnten Vorfälle» keine Kunde, wollen sie aber in de» Abschied nehmen, damit über dieselben nachgeforscht und über die Schuldigen strenge Strafe verhängt werde, und bitten schließlich, manmöchte stch de> ^arbe annehmen und nicht gestattet,, daß Unschuldige leiden müssen, Die ^tchitdbolenerklären hieraus, daß sie an den Schmährcdeu des Freuwler und der andern, wenn sie als wahr sichergeben sollten, gar leinen Gefalle» haben und daß sie sich sehr wundern, daß Vogt Freuwler nicht einfriedliebenderes Herz habe und nicht freiwillig resigniere, da ihm ja zu verstehen gegeben worden sei, daßes ihm nicht allein an seiner Ehre nichts schaden, sondern ihm vielmehr zum pob und zur Ehre gereichenwürde: sie ermahnen auch beide Parteien, stch gegen einander friedfertig zu verhalten und einander zu