August töö2.
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Comoren; der IV evangelischen Städte Zürich, Bern, Basel und Schaffhansen.
Zürich >3i»2, I. August
Ätaaesarctnv Zürict,. Adsch. Bd. Nr. l'2Z. tc»t. '2!!^
Bolen: «die ad dem RechtStag zu Einsicdeln zurükkehrenden».
Die Boten von Bern eröffnen: Noch immer sei der langwierige Streik zwischen den V karholi-schen Orten und GlaruS unerledigt, odschon bisher die Schiedorte allcit möglichen Fleiß angewendet haben,die Sache in Güte beizulegen; da nun aber der Handel immer weiter hinausgezogen werde, dabei allerleiTroz und Drohungen vorkommen und daraus schlimmes erfolgen möchte, wenn man nicht einschreite,sei Bern veranlaßt, dieses an die drei Städte zu bringen, und mit ihnen sich zu berathen, wie mau sich,im Fall die V Orte gegen Glarns Feindseligkeiten beginnen sollten, gegen einander halten und wessen manim Fall der Noth sich zu einander versehen solle; sie seien nun, weil diese Sache wiederholt in Solothurn,Aarau und Baden auch angezogen, aber nichts ausgerichtet worden, beauftragt, mit den Boten der dreiStädte sowohl über diesen Punkt, als auch über andere die Religion betreffende Sachen sich zu unter-reden und auf höhere Genehmigung bin einen Beschluß zu fassen, oder aber, wenn es gegenwärtig">cht gelegen sei, einen geeigneten Tag anznsezen, besonders auch dafür zu sorge», daß Glarus beiseinen Freiheiten und Gerechtigkeiten bleiben möge; sie bitten, man möchte diese Begehren, sowie sie vonBerit in der besten Absicht geschehen, eben so freundlich aufnehmen und ihnen eine entsprechende Antwortertheileu. — Die Boten von Zürich versichern, daß Zürich , so wie es sich bisher zu Beilegung desStreiks zwischen den V Orten und GlaruS keine Kosten noch Mühe habe dauern lassen, auch noch fernerhindieses zu thun bereit sei, sowie zu allem mitzuwirken, was zum Frieden, zur Ruhe und Wohlfahrt derEidgenossenschaft gereichen möchte; sie haben aber gegenwärtig nur Vollmacht anzuhören, was Bernvorbringen werde, und darüber zu referieren. — Die Boten von Basel melden, daß sie über diesenHandel keilte Instructionen erhalten, weil Basel erwartet habe, er werde auf dem Tag zu Einsiedeluerledigt werden, daß sie aber den Vortrag von Bern i» den Abschied nehmen wollen. — Der Burger-meister von Schaffhansen endlich erklärt: Seine Obern haben geglaubt, daß jezt nichts anderes als derSpan zwischen den V Orten und Glarus zur Sprache kommen werde; er sei zwar überzeugt, daß dieandern Anträge in gar guter Meinung geschehen seien; da er jedoch darüber zu antworten keine Vollmachten habe, bitte er, es ihm in den Abschied zu geben. - Nachdem die Boten von Bern gebeten,daß die Boten der drei andern Städte ihr Begehren beförderlich an ihre Obern bringen möchten, wirdeinstimmig beschlossen, daß Basel und Schaffhausen ihren Entscheid, ob man darüber eilten Tag anlezcnsolle oder nicht, nach Zürich und dieses sie dann samml seinem eigenen Votum mit Beförderung nachBern senden solle, damit man sich bei diesem gefahrdrohenden Stand der Dinge besser zu verhalten wisse.Endlich wird beschlossen: Es sollen Bürgermeister und Rath der Stadt Zürich und Schultheiß und Rathder Stadt Bern an die Mebrhcit zu Glarus (wie der Abschied zu Eiusiedcln zum Theil auch enthält)mit allem Ernst schreiben, die Unruhestifter zu entfernen, in Betreff des Vogt Frcnwler einsweilen nichtszu thnn, nichts unfreundliches zu beginnen, sondern sich aller Ruhe und alles dessen, was zu Friedeund Einigkeit dienen möchte, zu befleißen.
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