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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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224
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Juli

andern Gründen den Odinann zu erwählen abgelehnt, erklären die Bote» der V Orte, daß auch sie keineVollmacht haben, einen Obmann zu ernennen, oder einen andern Tag anzusezen, daß sie aber den Vorschlagin den Abschied nehme» wollen und es hinsichtlich der verlangten Sicherheit bei ihren früher?» Erklärungenbleiben lassen; sie stellen das Verlangen, daß die Schiedorte bei den nengläubigen Manier?» auswirken,daß diese ihre katholischen Mitlandlente, die V Orte und die schwhzerischen Unterthanen im Gasternicht beleidigen oder beschimpfen und zu keinen Unrnhcn Anlaß geben ; sie geben dagegen die Versicherung,daß sie auch die katholischen Glarner ermahnen werden, sich friedlich und ruhig z» verbalrcn, I». JedemBoten wird eine Abschrift mitgetheilt des vom spanischen Gesandten, Marc Anton Bosso, eingelegtenVortrags, in welchem er über die Unterstüznng berichtet, welche Spanien an Frankreich zur Unterdrüknngder dortigen Unruhen geleistet hat, nämlich UsUUO Mann zu Fuß und zu Roß <4Wt) deutsche Knechte,!!W«> Spanier und RM) Italiener, lUUU Scbwarzrenter" und lt>X>Kürsett" ans Flandern), «. MareAnton Bosso stellt das fernere Ansuchen, man möchte nochmals bewilligen, daß dem Bürgermeister vonEham und dem Ammann Abhberg der frühere Auftrag, nämlich in Bern eine Antwort auszuwirken,ertheilt werde. Es wird bewilligt unter der Bedingung, daß der König von Spanien beim Herzogvon Savohen auswirke, daß dieser auch in Betreff der Genfer unterhandeln lasse, «Die Antwort Bernsaus den Vortrag der beiden Abgeordnete» erfolgt erst den l. Oetober, Zürchcrexeinplar. k»>, A)2),«I. Ans eine Zuschrift des französischen Gesandte» von Eoignet wird ihm geantwortet, daß man es bei demangeieztenMarchstag" unverändert bleiben lasse. «. Der Bischof von Eomo iNnntins) stellt das gleicheBegehren wie zu purer». Es wird darüber nicht eingetreten, sondern ans den angesezten Tag zu pneernverschoben, f. Jeder Bote soll bei seinen Obern auswirken, daß dem König von Spanien für sein gnädigesErbieten gedankt werde. K-. Der nach Lueern angesezte Tag wird bis zum lt) August verschoben, l». Derfranzösische Gesandte von Eoignet schreibt, mach möchte den angesezten Marchötag weiter hinaus sczenund die, denen der König etwas schuldig sei, ans den Anfang Augusts nach Solothurn weisen, damit ersich mit ihnen verständigen könne; wenn auch einige in der Eidgenossenschaft sich Mühe geben, ihn beimKönig und bei?» Herzog von Gnise durch unwahre Angaben zu verunglimpfen und ihn in Ungnadezu bringe», so hoffe er doch, daß seine der Krone Frankreich geleisteten treuen Dienste viel mehr geltenwerden. Was ihm darauf geantwortet worden, darüber mag jeder Bote referieren. I. Die Gesandtenvon Schwyz geben »veitläufig ihre Erklärung ab, warum sie gegen die Ernennung des Frcnwler als Vogtin? Gaster protestieren müssen. Darauf erwiedern die Gesandten von Glarus, daß sie, da die wieder-holten Bitten der Schiedorte an Schwhz bisher ohne Erfolg gewesen, nunmehr keinen Auftrag haben,sich weiter in die Sache einzulassen, daß sie, was sie gethan, in der besten Absicht gcthan habe??, daß fitihrerseits gar nicht wahrnehmen, daß Vogt Freuwler ihrer Religion sei, und daß sie und Vogt Frcnwlersich nnr durch einen Rechtsspruch abweisen lassen »verde». Es werden nun beider Parteien Antwortenvon den Boten der Scbiedorte in den Abschied genommen mit der Erklärung » Es solle inzwischen der bis-herige Vogt die Vogtei verwalten; beide Parteien sollen sich gegen einander friedlich verhalten; wen»Glarus jedoch sich inzwischen anders besinnen, und einen andern Vogt erwählen würde, was jedenfallsdas beste wäre, so solle es dem Vogt Freuwler an seiner Ehre keinen Nachtheit bringe?».

Mau sehe auch im Abschnitte HerrschaftSanaelenenheitkn:

Grafschaft Nznach und Gaster i Art I«.