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Juni (562.
es iu lezter Zeit häufig geschehen sei, sondern daß man vielmehr erkenne, daß die Eidgenossen keinenbessern Freund haben als den König. — Er meldet ferner, daß der Senat zu Mayland wünsche, manmöchte in den cnnetbirgischen Herrschaften Anordnungen treffen, daß keine „Banditen" aus dem Herzog-thum Mahland, selbst nicht mit Bewilligung der Landvögtc, daselbst geduldet werden, unter Anerbietnnggleiche» Verhaltens. — Beide Begehren werden ml in^linoulluin in de» Abschied genommen. «I«R. (S.». Vier emictbirg. Vogteim überh.). Der kaiserliche Rath Hans Melchior Heggenzer eröffnet: Die
Eidgenossen haben sich mit den kaiserlichen Eommissarien am 25. Januar l5til über Verzollung auf öster-reichischem Gebiete in der Hauptsache verständigt und es seien darüber gleichlautende Verträge ausge-fertigt worden, die der Kaiser seinerseits besiegelt habe; er bitte nun, daß die Eidgenossen dieses auchthn». Antwort: Man habe einige Bedenken gegen diesen Vertrag; daher wünsche man, daß der Kaiserdurch einen Beibrief erkläre und an die Zolkstättcn die angemessenen Befehle erthcile, daß den angereg-ten Mißbränchcn und Beschwerden werde abgeholfen werden; die Eidgenossen ihrerseits werden danndafür sorgen, daß von ihren Angehörigen kein Betrug vorkomme. An die Regierung zu Jnnsbrnk wirdgeschrieben, sie möchte dieses Gesuch beim Kaiser unterstüzen. — Uebrigens wird die Frage, was manweiter thun wolle, wenn der Kaiser bei seinem Vorhaben verbleiben und den Beschwerden nicht abhelfensollte, -ul m5ti'n,!mlm» genominen. II. fS. u. Vier ennetbirg. Vogteien überh.). NN» Dem Gesuch Nri'sum Schenkung von Fenstern mit der Orte EhrenwaPPcn in sein neu erbautes SchüzenhanS wird vonder Mehrheit entsprochen. Iii». Da der Rechtstag nach Einsiedeln auf den 26. Juli angesczt ist, wirdbeschlossen, die Schiedortc sollen ihre Boten auch dahin senden, um wo möglich" den Streithandel inFriede und Einigkeit beizulegen; ebenso solle» auch die Katholischen von Glarus ihre Boten senden; eSsollen übrigens keine andern Geschäfte daselbst vorgenommeil werden, außer wenn etwas ganz wichtigesvorfallen sollte. II. Auf Ansuchen deS französischen AmbassadorS wird der auf den 2. Angnst nachPeterlingen angcsezte Nechtstag bis zum lli). Angnst verschoben. K.K.. (S. u. Baden). It. RechnungS-ablage der Landvögte und Geleitsherren (siehe die betreffenden Landvogteien und Geleitsbüchsen).»»»»». Schon seit einiger Zeit waltet ein Anstand zwischen dem Abt von Einsiedeln und den Kirch-genossen von Burg. Auf dem gegenwärtigen Tage legen nun Abgeordnete des heil. Geist-Spitals zu Steineinige Freiheitsbriefe und Urkunden auf, die theilweise auch den Kirchensaz zu Burg berühren, und be-gehren, daß man, bevor man mit „dem Rechten fürfahre", vorerst von diesen Schriften Einsicht nehmeRäch Eröffnung der Instructionen wird von der Mehrheit beschlossen: Der Abt von Einsiedeln soll beiseinen Freiheiten, Stiftnngs- und Bestätigungsbriefen verbleiben, demnach die Kirche zu Burg >»itKirchenpflegern versehen, jährlich gemäß Mandat von ihnen Rechnung abnehmen und dafür sorgen, daßnicht unnöthige Kosten der Kirche angerechnet werden und daß die ohne Recht und Ursache von derKirche verkauften und verschenkten Güter wieder an dieselbe zurükkommen, jedoch alles dieses dem Spitalzu Steiil, wenn er „von seinem Rechten" nicht abstehen sollte, an seinen Rechten gegen den Abtunbeschadet.
MI«, aus dem Ziirchki'ercml'lar.