April 1562
ordnen; den Vorschlag, auch Freiburg und Solothurn um Besteuerung ihrer Gotteshäuser anzugehen,nimmt Lucern in den Abschied, v. An den französischen Gesandten, Malchaus von Coignet, wird inBetreff der ausstehenden Pensionen und Vereinungsgelder geschrieben, «R. Hans Hosang, Untervogtzu KrienS, wünscht im Namen der Verwandten des Uli Steiner Antwort, ob Schwhz ihren Bittenentspreche. Da aber Ammann In der Halden darüber nicht instruiert ist und da SteinerS Ver-wandte in beiden Orten Lucern und Unterwalden wohnen, wird Schwhz nochmals ermahnt, dem Gesuchzu entsprechen, v. Jedes Ort soll unter seinen Schriften nachsuchen, mit welchen Rechten Gottliebendem Bischof von Konstanz übergeben worden und was für einen Vogt er dorthin zu sezen habe, undsoll seine Boten auf nächsten Tag mit Vollmacht versehen, was man an den Bischof schreiben wolle,weil er einen Anhänger der neuen Religion zum Vogt erwählt hat, I. Auf das Begehren des Bischofsvon Como, daß man auch die neugläubigen Orte ersuchen möchte, am Concilium theilzunchmen, unddaß man die altgläubigen Glarner sowie Appenzell dahin vermöge, den Gesandten der VII Orte Vollmachtzu geben, auch in ihrem Namen zu handeln, wird ihm geantwortet, er möge selbst an die Betreffendendarüber schreiben,
Mmi seke auch im Abschnitte HerrschaftSangetegenheiten:
Landgrafschaft Thurgau « Art. 8t, Aesening der bischvfl. censtanz, Bo peien.
IS I.
Conferenz der V katholischeu Orte,
Brunnen IS«»2, 21. April
TtaatSarctnv Lucern. Allgem. Absch. Bd. 5^. 330
l'Auch im Lcindesarchiv Obwalden.I
Boten: (Nicht angegeben), Unterwalden, Landvogt Wirz,
t». Ritter Roll meldet im Auftrag des spanischen Gesandten Marc Anton Bosso, wie der Königsich freue, daß die katholischen Orte Gesandte auf das Concilium geschikt haben, — Wird mit Verdankungin den Abschied genommen, I». Der französische Gesandte von Coignet hat einen Tag nach Solothurnausgeschrieben, um Truppen zn verlangen. Weil jedoch Frankreich in Bezahlung der Pensionen so säumigist, will man gemäß des lczten Abschieds zu Lucern diese nochmals fordern; Freiburg und Solothurnwerden ersucht, sich von den V Orten nicht zu sondern und Herrn von Coignet nichts zu versprechen, biber genügende Antwort gegeben habe. Auch wird beschlossen, auf dem Tag zu Solothurn zu verlangen,daß der Gesandte das Originalschreibeu des Königs vorweise. «. Die Boten sollen auf den Tag GSolothurn darüber instruiert werden, ob mau an den Herzog von Guisc schreiben wolle, wie von Coignetmit den katholischen Orten umgehe, sowohl hinsichtlich der Zahlungen als in andern Fällen, und ihn umvertrauliche Antwort zu ersuchen, ob der König damit einverstanden sei, «I. Der Vorschlag, die Gesandte»des Papstes, des Königs von Spanien und des Herzogs von Savohen in Solothurn darum anzugehen,daß sie sich hxj Potentaten darüber erkundigen möchten, welche Bewandtnis; es mit den Kriegsrüstungen in Frankreich habe, wird in den Abschied genommen, t. Da Ammann Lussi begehrt, manmöchte für den ehrenvollen Empfang, welcher dem Abt von Einsiedel» nnd ihm in Trient zu Thcil