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Gesandten nach Rom senden sollte: Es habe sich darüber noch nicht genügend berathcn und wolle zuerstdie Antworten von Freiburg und Solothnrn, an die es dieser Sache halb geschrieben habe, abwarten;denn cS halte dafür, daß in dieser wichtigen Sallw nicht ohne gründliche Berathung sowohl über denEredenzbricf als über die Instruction vorgeschritten werden dürfe; aucb könne es nie dazu stimmen, daßohne der VII katholischen Orte einstimmigen Entschluß ein Gesandter abgeordnet werde; deßhalb würdeLucern auch nie zugeben, daß, wenn wider Erwarten ein solcher Gesandter abreisen würde, derselbe inLucerns Namen etwas handle,k ans dem Schwinereremplar,
Man feste auch in, Abschnitte HerrschaftSan^eleqenbeite» :
Vandvvgtei Freie Aemter. i Art tsttt. Klöster,
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Konferenz der vier Orte Uri, Sänvyz, lluterwalde» und Zuq,
Vrunnen I 5l»H, Februar
^a»tde»a»cinv SctnvnF.
lAuch im Landesarchiv Nidwaiden.j
Boten: (Nicht angegeben),
l». Dieser Tag wurde ausgeschrieben, um sich bezüglich der Besteuerung der Gotteshäuser, worüberman sich auf leztem Tag zu Lucern noch nicht hatte verständigen können, zu beratheu, — Die Botensollen auf nächsten Tag zu Lucern darüber instruiert werden, ob man es bei der geschehenen Taxationbleiben lassen wolle oder nicht, I». Der Abt von Einsiedeln läßt durch den Pfarrhcrrn zu Schwhz dasAnsuchen stellen, man möchte ibn als Gesandten auf das Eoncilium zu Trient entlassen, und einengeschiktern erwählen ; wen» ihm entsprochen werde, wolle er die dem Kloster Einsiedel» auferlegte Beisteucr verdoppeln, ja wenn es nöthig noch mehr geben; wenn er aber nicht entlassen werde, möchtemau den Tag für die Abreise festsezen, damit er sich gehörig rüsten könne, und möchte ihm auch einenBollmachtsbrief ausstellen. — Darauf wird ihm geantwortet, er soll sich bereit halten, indem auf dembevorstehenden Tage zu Lucern sowohl der Tag für seine Abreise bestimmt, als auch der Bollmachtsbriefausgefertigt werde, um dieses christliche Werk zu befördern. — Wird auch all inKrnonllnin genommen,r. Der Bstchof von Eomo (Nuntius» meldet, daß der auf dem Eoncilium befindliche Eardiual von Mantuawünsche, es möchten die V Orte ihre Gesandten mit möglichster Beförderung abordnen, damit ne gleichbeim Beginn seien und an allen Verhandlungen Autheil nehmen könnten, indem dieses dem katholischenGlauben zum besonder» Nuzen gereichen würde, — Wird in den Abschied genommen, «I» Feder Botesoll darüber referieren, was man an den Abt von St, Gallen geschrieben hat.