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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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182
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Juni l5Kt,

lag gemäß Bünden und Landfrieden keine Feindseligkeiten gegen einander anzufangen, Bürgermei-ster von Cham von Zürich berichtet in, Namen der Boten, welche in Burgund gewesen, was sie in Be-treff der mümpelgardischen Vormundschaft bei dem Gubernator und beim Parlament zu Düle ausge-richtet haben. Die gute Besorgung ihrer Aufträge wird ihnen verdankt, Er meldet ferner, daß beiMnmpelgard ein Stadtlänfcr von Baden verhaftet worden, auf dem man einige Briefe und die Abschriftdes Abschieds von Baden gefunden habe; in einem der Briefe, ohne Unterschrift, stehe:wenn der Herrvon Rhe es wünsche, so wolle man ihm einige tausend Italiener verschaffen"; im Verhör habe dann derLäufer bekannt, daß er die Briefe vom Wirth zum Hecht in Baden erhalten habe; der leztcrc aber be-lbeuere, daß ihn ein Gast von Uri darum angesnebt, er möchte ibm einen Boten verschaffen, daß er aberniebt gewußt habe, was in den Briefen stehe. Nachdem nun der Landschrciber zu Baden berichtet hat, daßer jene Abschrift des Abschieds für Waltber Noll von Uri habe besorgen müssen, so wird Uri beauf-tragt, auf nächsten Tag zu Baden den Noll zur Verantwortung zu senden, Wird all inKiuonlluiu in denAbschied genommen, t. Jene von Bern, Lueern, Basel, Freiburg, Schaffhanffn und einigen Zuge-wandten Orten, welche Anforderungen an den König von Frankreich haben, beschweren sich, daß ihreAbgeordneten zu Lyon zu keinem Resultat haben gelangen können, daß der Bischof von Orleans nurihre Obligationen habe gutsprechen wollen, daß man sie von einem Tag zum andern vertröste, und ver-langen, daß man ihnen gemäß der Vereinung und des ewigen Friedens zum Rechten verhelfe. NachAnhörung des Herrn von Coignet, der nächstens persönlich beim Könige die Sache zu betreiben ver-spriebt, wird der Nechtstag nach Peterlingen auf den 29, September angcsezt und dem König schriftlicheAnzeige (5 Juli) davon gemacht, «. Der französische Gesandte, Herr von Coigner, macht die Anzeige,daß der König seinen Trcsorier mir der Pension und dein Friedgeld für ein Jahr nach Solothurn ab-geordnet habe und daß die Krone zu 25, der Thaler zu kB und der Dik-Pfenning zu l> constanz, Bazcuwerden berechnet werden. Auf die Neelamation aber, daß diese drei Geldsorten zu hoch tazürt seien,will er sich nicht weiter einlassen. Es wird nun jedem Ort überlassen, nach Belieben zu Abholung deSGeldes Boteir nach Solothurn abzuordnen und später seine Bedenken geltend zu machen, v. Auf diewiederholten Beschwerden über die Neuerungen, welchen die eidgenössischen Kanfleute hinsichtlich derPässe zu Lyon ausgesezt seien, antwortet »n» der König, daß er dem Gubernator zu Lhon befohlenhabe, die Kaufleute der Eidgenossen mit keinerlei Neuerungen mehr zu belästigen. Daher wird deinHerrn von Coignet bemerkt: Es werde stets vorgegeben, die Neuerungen seien abgeschafft und denuvchwerdei; die Kanfleute stetsfort damit belästiget; mau wolle nun abwarten, wie das Versprechen des Königsauf nächster Augnstmesse gehalten werde, und dann nöthigenfallS auf dem Rechtötag zu Peterlingen aw29, September das Recht gemäß Frieden und Vereinung suchen, w. Einige der Hauptleute, welch?dem Könige von Frankreich im Piemont gedient hatten, führen Beschwerde, daß nun schon seit zw?'Zähren ihre Soldreelamationen zu keinem Ziele geführt haben, daß auch jezt wieder Herr von CoigitKihnen Schwierigkeiten mache und daß sie große Summen, welche sie schwer verzinsen müssen, zu borge"genöthigct gewesen seien, um die Knechte zu befriedigen; sie verlangen, daß man ihnen beförderlichsteine» Rechtstag nach Peterlingen ansezc, Diese Beschwerde wird Herr» von Coignet mitgctheilt, ">9der Bemerkung, daß man, wenn er sich nicht beförderlichst mit jenen abfinde, ihnen zum Rechten vcn>belfei, werde, haust die Abscndnng der Boten auf den Tag zu Basel hinsichtlich seiner

stände mit ^avohe», sowie für deren unverdrossenen Bemühungen, und berichtet, das; der savohische Gesandt?