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des Bischofs Gesuch habe» die Eidgenosse» ab dem Tage zu Baden im September an den Papst »ndden Kaiser geschrieben, sie möchte» den Bischof der Coadjutorei entheben und den Cardinal von Emsin seinem Begehren abweise»; nu» vernehme er, daß der Cardinal bei einigen Orte» der Eidgenossen-schaft Gesandte herumgeschikt habe, z» welchem Zweke wisse er nicht; daneben dürfe er aber die Anzeigenicht vorenthalten, daß der Cardinal allerlei Umtriebe bei den Domherren mache, einige» derselbenPfründen, Propsteie» , große goldene Pfenninge », a, m, verheiße »nd schike, »m sich die Wahl alskünftigen Bischof zu sichern; das sei jedoch Simonie und Courtisancrei und strenge verboten; da nunder Bischof nicht Willens sei, einen Coadjntor anzunehmen, so bitte er die Eidgenosse» dringend, denCardinal bei einem allfälligen Gesuche abzuweisen und an das Domeapitei zu schreiben, daß eS denBischof in seiner Regierung unangefochten lassen möchte, — Nach Anhörung dieses Gesuchs läßt man eSbei den früher» Zuschriften an Papst und Kaiser bewenden, mit der Versicherung, daß sich der Bischofzu den Eidgenossen aller guten Freundschaft und Nachbarschaft versehen dürfe; seinem Gesuch um eine Er-mahnung au das Domeapitel wird entsprochen, der Handel übrigens in den Abschied genommen, i». DerBischof von Eomo (Nuntius) begehrt im Namen des Papstes Antwort, ob die Eidgenossen ihre Prälatenund Gelehrten auf das Eoneilium nach Trient schiken werden; er meldet, daß bereits die apostolischenHegaren, viele Bischöfe, Prälaten und Gelehrte in Trient angekommen seien, und giebt im Namen deSPapstes die Versicherung, daß ein jeder frei und sicher dahin kommen, dorr bleiben und auch ungehindertsich wieder fortbegeben löunc, -Zürich, Bern, Basel und Schaffhausen erwiedcrn, daß sie noch nicht ver-nommen haben, ob der König von Frankreich seine Prälaten und Gelehrten hinsenden werde, daß sie jedochdas Begehren in ihren Abschied nehmen wollen. Die neun andern Orte geben die Erklärung ab, daßsie dem gehorsamen werden, was gemeine Christenheit verordne und für christlich und recht ansehe,«». Marc Anton Bosso übergießt zwei Beglaubigungsschreiben, das eine vom König von Spanien, dasandere vom Guberuator von Mahland, worin diese Fürsten gute Freundschaft und Nachbarschaft erbietenund ihm, ihrem Gesandten, Gehör und Glauben zu schenke» bitte» — Die freundlichen Versicherungenwerden angemessen verdankt unter Versicherung gleichen freundlichen und nachbarlichen Willens, »». Ge-sandte des haudvogts, Statthalters und der Räthe der Mümpclgardischeu Vormundschaft eröffnen vor de»Boten gemeiner Eidgenossenschaft: Sie zweifeln nicht, daß die Eidgenossen nicht schon vernommen haben,wie der Herr von Rhe durch Einnahme der Stadt Elineourt und der beide» zugehörigen Herrschaften„Element und Casselot" < ? Clairevaux, Ebastelot) den handfriede» frevelhaft gebrochen, und wie deß-wegeit die Regierung von Mümpelgard sich zur Gegenwehr gerüstet habe und bereits aufgebrochen seilbereits haben sie vom Parlament zu Düte Ausschluß begehrt, ob mit seinem Wisse» und Willen der Herrvon Rhe dieses gethan habe; das Parlament habe erwiedert, daß ihm das geschehene sehr mißfalle unddaß es eilt besonderes Mandat erlassen habe, daß niemand bei hoher Strafe und Ungnade dem Herrnvon Rhe Hülfe oder Vorschub leisten dürfe; seit jener Antwort aber habe das Parlament benanntemHerrn und denen von Elineourt Pulver, Blei, Salz und anderes zukommen lassen; da nun daraus leichtgroße Unruhen erfolgen möchten, so bitten sie um Absendung einer Gesandtschaft nach Dole, um dasParlament anzugehen, sich dieser Sachen zu entschlagen, — Es wird ihnen entsprochen; Zürich, Lu-cern, Uri, Schwhz, Basel und Solothur» werden beauftragt, je eilten Rathsboten auf den i, Mai nacbBurgund abzuordnen, um die Sache beizulegen und ferneres Blutvergießen zu verhindern, «I» ^ u»d>«» lS. u. Luggarush. < h>,lf den Fall, daß der König von Frankreich mit jenen aus Bern, hucern,