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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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November (WO

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von Bern innehaben (was diese eher beschwerlich als uüzlich nennen), dem Herzog zurükgestellt werden;damit man endlich sehe, daß der Herzog jedermann zn befriedigen wünsche, so erbiete sich dieser, an Bernalles zu bezahlen, wofür er oder seine Vorfahren sich rechtmäßig verpflichtet haben und wofür die de.nannten Landschaften verpfändet sich befinden; er erbiete sich ferner, an Bern die Kosten zu vergüten,welche es durch die vermeinte Uebertretung des Herzogs erlitten und die durch von beiden Theilen Erkiesteals rechtmäßig werden erkannt werden, Nachdem noch längere Zeit über die von den savohischen Ge-sandten verlangte Vorlegung der allegiertcn Gewahrsamen gesprochen worden, welche die bernerischenGesandten beharrlich verweigern, bemerken leztere, daß Bern, bevor man in der Sache weiter schreitenkönne, noch eine Besprechung mit Freiburg und Wallis abhalten müsse, weil diese einen Theil der an-gesprochenen Lande besizeu, und daß man sich über einen andern Tag zur Fortseznng dieser gütlichenVerhandlungen verständigen möchte; als Malstatt schlagen sie Neuenbürg oder Peterlingen und als Tagden ersten Sonntag im März vor, Endlich kommt man dahin überein, dieser, Handel auf den 10, Februaranzustellen" und an diesem Tage wieder allhier zu Neuenbürg sich einzufinden,

II«

Coiifereliz der V katholischen Orte,

Lucern. H I,. November. (Donftag vor Konrad, Bischof.)

Ztnatsarci,iv Lucern. Allgem. Absch. Vd. 5!tt.

I'Aucli im Landesarchiv Schwyz.I

». Da Vogt Freuwler von GlaruS sich geäußert, daß einige Boten der V Orte ihn ermuntert haben,bei einem allfälligen Kriege zu ihrem Panncr zu stehen, und da nun keiner der jüngst zu Baden geweseneu Boten mit Freuwler in Betreff der Panner u, d, gl, gesprochen haben will, so wird ein Schreibenau die katholischen Glarner erlassen, in welchem die Bote» der V Orte gegen solche Verläumdungen ge-rechtfertigt werden, I». Beat Muheim, Commissär zu Bellenz, hatte an Nri berichtet, wie sich die cnuet-birgischen Landvögte versammelt und eine allgemeine Rüstung veranstaltet haben. Da nun die V Ortenicht wissen, woher der Befehl zu dieser Rüstung gekommen, will man vorerst das Resultat der Nachforschungcn Uri's abwarten, v. Hinsichtlich des von den Schirmorten vorgeschlagenen Vergleichs zwischenden V katholischen Orten und den Ncugläubigeu zu Glarus wird auf höhere Genehmigung hin beschlossen:Die V Orte sollen nochmals Gesandte vor die Landögemeinde zu GlaruS schiken, um dieselbe an diealte eidgenössische Liebe, Treue und Freundschaft zu erinnern und sie zu bitten, wieder zum alten Glaubenzu liehen; es möchte das vielleicht bessern Erfolg haben, als die Vorschläge der Schicdorte, «>. Amman»von Flüc von Obwalden berichtet,was seiner Obrigkeit durch ein Frauenbild begegnet" ist, «. (S. u.Freie Aemter,) f. Ata von St, Galleu wird geschrieben, er möchte in seinein Schreiben an den

Papst alle Scheltworte, die dem Landfrieden zuwieder wären, auslassen und selbe durchglimpfliche"Worte crsezen, K. Auf die Zuschrift des Papstes an die V Orte wird geantwortet und den, nach Romabreisenden Nuntius, Bischof von Eomo, zur Bestellung übergeben, (Staatsarchiv Lueern: Akten; Reli-gionshändel, Missiv der V Orte an de» Papst i20, November), betreffend die zu leistende Hülfe undHinterlegung von 2t),WO Kronen in Mahland)

Man sekc auch im Abschnitte HerrschaftSangelegenheite» :

Laudvogtei Freie Armter » Art tls, Iusti,fachen.