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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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räuferei zu Appenzell Anzug zu machen, damit Maßregeln dagegen getroffen werden, v. Auf künftigemTage zu Baden will man mit Schaffhausen in Betreff des Benedikt Storker Rnksprache nehmen, indemman dessen Handlnngoweise mit de» Pensionsgcldcrn und den Münzen nicht mehr länger dulde» kannf. Mit dem franzonscden Gesandten von Coignct will man ernstlich sprechen, daß er dafür sorge, daß dieFried-, Vereinnngs- und Pensionsgelder in gutem währschaftem Geld ausbezahlt werde» und nicht insolchem, an welchem man Verlierst erleiden müsse, K. Lucern macht das Anerbieten, daß es, wenn andereOrte dasselbe tbun, die Stempel seiner Münzen zu Händen nehmen und selbst münzen wolle; es bean-tragt zugleich, daß man sich über einerlei Münzen vereinbaren möchte, I». Es wird beantragt, demGesandten des Herzogs vo» Savohen Anlaß zu geben, sich mit Freiburg und Wallis, wo man sich zuralten Religion bekenne, zu verständige», weil diese und die von Bernungleiche Ansprachen au dem eingenommenen Land" haben, I. Da zu Appenzell die Kirche sammt den Kirchengeräthen und Gloken abgebrannt ist, so will man die Prälaten von St, Gallen, Muri, Mellingen, Kreuzliugen u, a, m, darumansprechen, daß sie zur Herstellung der Kirche u. s, w. gemäß Sazung der katholischen Religion eineUnterstüzung verabreichen, k.. Es wurde schon früher vorgeschlagen, zu Aeufnung der katholischen Re-ligion in einem der katholischen Orte eine hohe Schule zu errichten; daher soll sich jedes Ort darüberentschließen, was es jährlich dazu beisteuern wolle; dabei wird die Ueberzeugung ausgesprochen, daß dasgottselige Werk zu Stande kommen werde, wenn jedes Ort jährlich lOO Kronen gebe, t. Das Gesuchder Äbtissin und des Convenls zu Rathhausen, daß jedes Ort ein Fenster mit seinem Ehrenwappen inihr neues Haus schenken möchte, wird in den Abschied genommen, i», Hauptmann Tanncr von Uriläßt das Gesuch um eine Empfehlung an den Papst vorbringen. Da man jedoch dessen Zwek nicht kennt,wird die Sache verschoben, i». Da Schreiber Roll nnd Gehring von Uri sich zu Nizza am Hofe desHerzogs von Savohen benommen haben gleich als ob sie Gesandte der Eidgenossen wären, so wird Uriaufgefordert, dafür zu sorge», daß solches nicht mehr geschehe,

lHemei» eidgenössische Tagsazung,

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r<i,,v Lttrern Allgem. Absch. Vd. n. t.'c,nde»arct,iv Hrt,«,»,;.

I'Auch in Pen 'Archiven Zürich, Bern, Maruö, Freiburg, Solvtbmn und Aarau.j

Boren: Zürich, Bernhard von Eham, alt-Sekelmeister; Johannes Escher, Stadtschrciber, Bern,Niklans von Dieswacb; Hieronimus Manuel, Vcnner, beide des Raths, Lueern, Jost Pfhffer, alt-Schultheiß Uli, ^osna von Beroldingen, Ritter, all-Landammann; Hans Kuhn, Statthalter, ^chwhz,Dietrich Gl oe, Halden, Ritter; Georg Reding, beide alt-Landammänncr, llnrcrwalden, Niklaus vonFlüe, Landamniantt ob de», Wald, Zug, Burkard Uttinger, Ammann,, Glarus, Gilg Tschudi;Paulus Schüler, beide alt Landammänner, Basel, Sebastian Doppenstein, des Raths; Lux Gebhart,des Raths, Freiburg, Sebastian Alt, des Raths, Solothurn, Urs Schwallcr, Venner, Schaff-hausen Alexander Peher, Burgcrmeisteri Heinrich Ramsauer. Pannermeister Appenzell JoachimMcggeli, Landamman»