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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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Februar lrsiiN

>st, darüber sei! es sich auf nächstem Tage erklären, «z. Nri, Zug und Solothurn werde» von Unter-walden an das Gesuch des Landammann Wirz um Schenkung von Fenster» »n> den Ortswappen >»lein neues Hans erinnerl, i. Der alt-Landvogl in den Freien Acmtern, Kaspar Achermann von Ilnterwaldcn, bar eine Buße, welche er von de» Unterthanen wegen eines lutherischen Büchleins eingezogenbalte, beim Landvogt in Baden hiiiterlegt, Da nun llri und Zug darüber nichi instruiert haben, sonebmen es die Bote» der V katholischen Orte in den Abschied, um auf nächsten Tag darüber Vollmachtzu erhalten, was man dem Vogt Ackermann, der dieser Sache wegen viel Müde und Arbeit gehabt hat, undebenso dem Pannerberrn Waser von Unlerwaldc», der ihm dabei behilflich gewesen ist, als Entschädigunggeben wolle, 8. Bern macht die Anzeige, daß ihm sei» Landvogi zu Thonon drei bleierne Dikpfennigemir dem Gepräge von Bern, Solothurn und Lothringen zugeschikt habe, Es wird daher jedem Ort an-befohlen, sorgfältig Erkundigungen einzuziehen, woher diese falschen Münzen kommen mochten, damitsolcheBuben" nach Verdienen bestraft werden können, t. Schwhz macht die Anzeige, daß das Gottesbaue Einsiedel» ungeachtet wiederholter mündlicher und schriftlicher Ermahnungen noch nicht zur Rufzahlung jener Vorschüsse an Pferden und Geld habe gelangen können, welche es zur Zeit dem Herzogvon Mantna gemacht harte, und stellt das Gesuch, daß man dem Abt nochmals eine Empfehlung an denHerzog bewillige und dann, wenn dieses nichts helfe, ihm gestatte, ans die KaufmannSgnter, welche vonMantua in die Eidgenossenschaft kommen, zu greifen, bis er für seine Anforderung bezahlt sei. DasSchreiben wird ihm ertheilt, das zweite Gesuch aber wird in den Abschied genommen, u. (S, », Ba-den). v. Gesandte des Herzogs von Savohen vermelden des Fürsten freundlichen Gruß und eröffnen:Durch den Frieden zwischen Frankreich und Spanien sei der Herzog wieder in den Besiz seines väterlieben Fürstenthnms dieß- und jenseits deS Gebirges eingesezt worden; der Herzog sei überzeugt, daßdie Eidgenossen nicht wenig Freude darüber empfinden werdeil, sowie auch er von Herzen sich freue,wenn ihnen großes Glnk widerfahre; er wünsche sehr, mit all' seinen Rachbarn und besonders mitder Eidgenossenschaft in Friede und guter Rachbarschaft zu leben und stelle daher in Würdigung derVorrheilc, welche seinem seligen Vater durch das Bündnis; mit den zwölf Orte» erwachsen , an gemeineEidgenosse» das Ansuchen um Erneuerung dieses alten Bündnisses, Die eilf Orte erwicdern; Siedanken dem Herzog für seine gnädigen und freundliche» Erbieten, auch er dürfe von ihrer nachbarlichenGesinnung überzeugt sein; anS dem frühern Vortrag der Gesandte» des Herzogs habe man nichl klarwerde» können, wie es der Herzog gemeint habe, da nicht von einer Ernenernng deS alten Bündnissesdie Rede gewesen sei; da er nun aber das alte Bündniß mil den XIII Orlen der Eidgenossenschaft zuet neue' n begehre und eine solch' wichtige Sache vor ihre höchsten Gewalten in den Städten und Länderngelangen müsse, so möge er es nicht ungnädig aufnehmen, wenn man gegenwärtig noch keine entschei-dende Antwoil geben könne; man wolle daher sein Begehren in den Abschied nehmen. Die Botenvon Bern »nd Fieiburg erklären sich dahin, daß vor einiger Zeit des Herzogs Gesandten anch vor"ihrenRathen ei schienen leie» und das alte Burgrechl zu erneuern begehrt haben, was sie denselben aberrund abgeschlagen, bevor ihre gegenseitigen Anstände erlediget seien, und daß sie daher bei ihrer früher»Instruction verbleiben, Hinsichtlich der umherschweifenden ,,Sondersieche»" und Bettler, welche demgemeinen Mann zur Last fallen, wird beschlossen, die vor vielen Jahren beschlossene Verordnung alleinhalben zu handhaben, gemäß welcher jede Obrigkeit ihre Sondersicchen in ihren Häusern halten nichtauf Bettel umherziehen lassen »nd für ihre Armen so viel möglich selbst sorgen, nämlich die gesunden

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