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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
106
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December l.Vi!)

Gaben noch Geschenke anzunehmen, geschworen werden Aus den Bericht aber, daß die Boten aus denennetbirgischen .Jahrrechnungen diesen Eid nicht geschworen haben, und da einige Orte, namentlichSchwhz, diese» Eid nicht schworen wollen, iich dahin entschuldigend, daß man sich ja auch nicht über denEid des Bundschwörend verständigen wolle oder könne, daß sie aber nichts desto weniger ihre Bote»dazu anhalte» werden, bei llrtheilcn und Gerichtshändeln zu handeln, wie es rechtlichen Leuten gezieme,wird von den Boten der übrigen Orte nicht für gut erachtet, den Eid nur theilweise zu schwören; derHandel wird daher wieder in den Abschied genommen. K. (S. u. Thurgan.) I». Hans Graf vonRorschach, der die ihm auferlegte Strafe von 500 Gulden bezahlt hat, bittet um die Erlaubnis;, sich nachRorschach verfügen zu dürfen, um da einige Geschäfte, die seine persönliche Gegenwart erheischen, ablhunzu können, und sucht gleichzeitig um eine Empfehlung au de» Abt von St. Gallen nach. Amman»Tschudi bemerkt, daß der Abt nichts dagegen haben werde, und unterstüzt das Gesuch; die Gejandtenvon Lueern und Schwhz aber wünschen das Gesuch an ihre Obern zu bringen. 5. Der französischeGesandte, Herr von Eoignet, überbringt eine Entschuldigung des Königs über die so lange verzögerteBezahlung der Pensionen und des Friedgelds, spricht die Erwartung aus, daß sich die Hauptleure deSpiemontischen Feldzugs hinsichtlich ihrer ausstehenden Summen noch bis zum Mai gedulden werden, in-dem ihnen dann nebst den, Hauptgut noch ein ZinS von fünf vorn Hunderl bezahlt werde und indemes dem Könige wegen der großen Kriegslasten und den abgeschlossenen Heirathen nicht möglich sei, vorher zu bezahlen, wünscht Antwort über sein lezthin gestelltes Begehren in Betreff der französischenMünzen und begehrt schließlich, daß man jene, welche dem Könige Geld vorgestrekt haben und einenZins von Iii V« begehren, dazu vermöge, sich mit einem geringer» Zins zu begnügen. - Antwort.- DieEntschuldigung wegen der ausstehenden Pensionen wolle man in den Abschied nehmen, in Erwartung,daß in Zukunft bessere Anordnungen getroffen werden ; den Hauptlenten müsse man überlasse» , nachihrem Wille» zu handeln; man bitte aber um beförderliche Bezahlung derselben; hinsichtlich der Münzenwolle man auf nächstem Tage Antwort geben; über das Gesuch endlich um Heruntersczung der Zinsenmögen die antworten, welche daS Geld geliehen haben. It.. Da man sich über eine in Schrot und Kor»glcichhaltigc Münze nicht verständigen kann, und da »tan findet, daß die französischen Dikpfennige ctwaSbesser seien als die andern und auch schon jezt mehr gelten, so wird verordnet, daß die Orte, welche dieProben besizen, selbe probieren und aufsczen und das gefundene Resultat den andern Orten mittheile»sollen, damit sie sich darnach zu verhalten wissen und damit nicht die guten Münzen eingeschmolzen undschlechtere daraus gemacht werde», l. Die eilf mit Frankreich in der Vereinung befindlichen Orte bewilligenden Hauptlenten, welche für ihren Feldzug in; Piemont Anforderungen an den Köllig haben, ein En>-pfehluilgöschrciben an den König. Jedes Ort soll seinem Hauptmann dieses anzeigen, damit sie sichverständigen können, wen sie mit diesem Brief an den König abordnen wolle». »»». HS u. Mendris.)». HS. » Thurgau.j «». Der savohische Gesandte, Herr vonLambelt" (Ioh. Easp. Lambert von la, übergibt seine Ereditive, berichtet, daß der Herzog durch den abgeschlossenen Friede» wiederumin den Besiz seines Hcrzogthnms gcsezt worden sei, daß er die uralte Freundschaft mit den Eid-genossen, sowie das Bündnis;, welches von den frommen Vorfahren zu beiderseitigem Ruzen abgeschlossenworden sei, treu zu erhatten wünsche, und begehrt Antwort über seine in den Orten gehaltenen VorträgeBern und Freiburg sind darüber nicht instruiert, danken übrigens, daß man sie bei dieser Verhand-lung habe mitsize,, lassen, und wünschen eine Abschritt des savolsische» Vortrags in den Abschied. ^>e