October lfifitt
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wie sie immer umsonst auf die Erfüllung der Verheißungen gewartet haben und wie selbst die Bemühungender nach Rom Abgeordneten von Uri, Unterwaldcn und Zug ohne Erfolg gewesen seien; sie bitten nunum die Bewilligung, auf Guthaben des Papstes und der Kardinäle, wo sie solches in der Eidgenossen-schaft finden, Beschlag legen zu dürfen, bis sie für ihre Anforderungen befriediget seien, i». HS. u.Thurgau.) «». Der Gesandte von Zug eröffnet vor den V katholischen Orten sammt Freiburg und Solo-thurn, daß mit Bewilligung der Obrigkeit zehn Ehrenmänner zweihundert Gulden zusammengeschossenund daraus eine Capelle auf dem Zugerberg, da wo im Zahr 15fi1 die Schlacht vorgefallen war, erbauthaben; noch sei aber die Capelle nicht geweiht, auch seien noch keine Paramente da, wofür noch ziemlicheKosten entstehen dürften; auch möchten sie gern eine Stiftung für eine wöchentliche Messe inachen; siebitten daher, dieses in den Abschied zu uchmcn, damit ihnen eine llnterstüzung verabfolgt werde,z». Amman» Wirz von Unterwalden bittet um Schenkung von Fenstern in das neue Hans der Kinderseines seligen BrudcrS, «z. Auf diesem Tage hätten die übrigen sechs Orte entscheiden sollen, welchePartei bei Berichtigung des AnstandeS mit den III Bünden hinsichtlich der Herrschaft Haldenstein Klägeroder Antworter sein solle. Die Bündncr aber konnten nicht erscheinen, weil gerade ein Bundestag beiihnen abgehalten wird. Deshalb wird ihnen nun von dem nächsten Tage Kenntnis gegeben, damit sieihre Boten dahin abordnen können. Auch den sechs Orten Bern, Basel, Freiburg, Solothurn, Schaff-hausen und Appenzell wird dieses in den Abschied gegeben, damit sie ihre Boten auf nächsten Tag be-vollmächtigen und beauftragen, einen Ausspruch zu thun, i. Gemäß Beschluß hatte man sich vorgenom-men, auf diesem Tage den Eid zu teilten, bei Urthcilcn und Gerichtshändeln keine Miel, Gaben nochGeschenke anzunehmen; Solothurn aber ist darüber nicht instruiert. Deshalb und aus keinem andernGrunde wird der Eid auf gegenwärtigem Tage unterlassen, jedoch mit der bestimmten Erklärung, daßes auf künftigem Tage geschehen solle, «5. (S. u. Rheinthal.) t. (S. u. Luggarus.) Ii. (S. u. Rhein-thal.) v. Lucern wird beauftragt, die Scheinhutmacher verhören zu lassen, . Der König von Spanienund England sendet eine Erklärung ein in Betreff der Neutralität der Grafschaft Burgund, die als ge-nügend erfunden wird. (5, Septemb.) Sie wird dem französischen Gesandten mitgetheilt mit der Bitte,die Sache nicht mehr länger zu verzögern, damit die beidseitige» Untcrthanen endlich zur Ruhe kommen,x,. Der kaiserliche Hauptmann zu Couftauz, Georg Spät von Sulzberg, wünscht Antwort auf sein lezt-hin eröffnetes Begehren der Stadt Constanz, Da nun aber seither verschiedene Klagen über neue Zölleund andere Beschwerden von vielen Seiten, besonders von denen im Thurgau, gegen Constanz eingelaugtsind, so werden ihm diese Beschwerden zu Händen des Raths abschriftlich mitgetheilt, mit dem Ansuchen,die Stadt Constanz möchte die Eidgenossen und ihre Angehörigen bei ihren alten Bräuchen und Ge-wohnheiten bleiben lassen, — Wird i» den Abschied genommen, z. Das Gesuch des Freiherr» vonSax, es möchte ihm jedes Ort ein Fenster mit seinem Wappen in sein am Rhein neu gebautes Hausschenken, indem er fiets dafür erkenntlich sein würde, wird in den Abschied genommen. (S. u.Bellenz, Bollen; und Rwiera.) »»». Solothurn erneuert seinen Vorschlag au die Vit katholischen Orte,daß sie mit dem Bstchof von Basel ein Bündniß oder Burgrecht abschließen möchten. Da man aber dievon Genf in einem ähnlichen Begehren bereits abgewiesen hat, so läßt man die Sache einstweilen auf sichberuhen; man will sie jedoch nich, gänzlich fallen lassen und zu besser gelegener Zeit mit dem Bischofweiter unterhandeln, I»I». Da viel geklagt wird über lothringische und welsche Münzen, welche in großerMasse in's Land kommen und höher cursicren, als sie wcrth find, so wird vorgeschlagen, daß diese und