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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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Mai 1658

sogar vor, daß spätere Ambassadoren sich nicht an die Vergleiche ihrer Vorgänger gebnnden glauben,8) Gemäß des ewigen Friedens und der Vereinung zwischen Frankreich und der Eidgenossenschaft solltedas Vereinungsgeld jeweilen auf Lichtmeß ausbezahlt werden; auch das werde nicht gehalten und nurzu häufig komme vor, daß diese Gelder erst spät im Jahre anlangen und dazu noch in leblechter Münzestatt in Gold, und die .Kronen nicht mehr zu 46Tärtsch", Endlich werden noch verschiedene andereBeschwerden einzelner Orte und Personen dem Ambassador mündlich vorgehalten, In seiner Antwortsucht der Ambassador den König Punkt für Punkt zu verantworten, gesteht aber doch ein, daß die Ver-einung in vielen Hinsichten nicht gehalten werde, und bittet schließlich, daß die Orte, welche den Auf-bruch noch nicht bewilligt haben, es doch bald thun möchten; das werde dann ein glüklicher Anfang zu einerbessern, seit einigen Iahren etwas gestörten, Eintracht werden, Es wird nun ein Tag nach Badenauf den 25, Mai angesezt, um dort über die Sache einen endlichen Bescheid zu geben, v. Der Gesandteder Grafschaft Burgund wünscht zu erfahren, welchen Bescheid der König von Frankreich auf die Ver-antwortung der Grafschaft gegeben und ob derselbe die Neutralität halten wolle oder nicht, damit dieGrafschaft sich darnach richten könne, Herr von St, Laurent, dem diese» eröffnet worden, erwiedcrt:Der König habe seine auf leztcm Tage abgegebene Antwort gebilligt,- Der burgundische Gesandte ver-nimmt diese Antwort mit Bedauern und entgegnet: Der König beharre stetsfort darauf, daß die Graf-schaft den Herrn von Bollwhler mit Geld, Geschüz und Munition unterstüzt habe; er sei aber im Irrthum, indem Herr von Bollwhler gegen den Willen der Grafschaft und zu deren großem Schaden denDurchzug unternommen habe; er stelle nun nochmals die dringende Bitte, die Eidgenossen möchten gemäßErbeinung den König ersuchen, daß er die Neutralität halte und bis auf den 24, Juni darüber ant-worte, Herr von St, Laurent, dem diese Antwort wieder mitgctheilt worden, erwicdert: Durch dengeschehenen Einfall haben die französischen Unterthancn großen Schaden erlitte» und der König vonSpanien würde, wenn man die Sache so hingehen lasse, glauben, daß solches nicht wider die Neutralitätsei; wenn der König von Frankreich Sicherheit erhalte, daß der König von Spanien in Zukunft dieNeutralität respektieren wolle, so würde sich vielleicht die Sache machen lassen; der Gesandte von Bur-gund möge dieses in den Abschied nehmen, Der Handel wird auch von den eidgenössischen Boten inden Abschied genommen, um auf nächste Jahrrechnung Vollmacht mitzubringen, was man weiter in derSache thun wolle, damit sie beiderseits in Ruhe bleiben.

Die Gesandten sind nur im Gremplar des Aarauer- svormals badcnschen) Archivs angegeben,

54.

Tagsazimq der mit Frankreich verbündeten Xl OrteBade«. Mai

TtaatSarchiv Lucern, Allgcm, Absch, Bd, N, tUN, und Archiv Aarou,iAuch in den Archive» Schwyz, NidwUdcn, Freiburg u»d Solotburn,!

Gesandte: Lueern, Lur Ritter, Schultheiß, und Ulrich Dulliker, Sekelmeister und des Raths, Urilniemand). Schwhz, Christoph Schorns, Panucrherr und des Raths, Unterwalden, Marguard Jm-feld, des Raths ob dem Wald; Melchior Lusfi, des Raths nid dem Wald, Zug, Beat Mchenbergvon Baar, Glarus, Paulus Schüler, alt-Landamman und Pannerhcrr, Basel, Jakob Götz und