Druckschrift 
4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
51
Einzelbild herunterladen
 

September 1557,

5!

Baden). « Die Boten der VII katholischen Orte sollen darüber referieren, was hinsichtlich des Unter-haltes der Ampeln beim Grad des Bruders Klaus zu Sächseln zwischen ihnen verhandelt worden,

ans dem Zürchereremvlar. «. >i»S dem Gchwyzcrercmplar; ebenso der zweite Saz vonMan sehe auch im Abschnitte HcrrschaftSangelegcnheiten:

Deutsche gem Vogteien überh, m Art 59, Kirchensachcn.

Grafschaft Bade» Art 91, Straße».

Vier ennetb, Bogteicn nberh, ». Art, 51, Juslizsachen, k, Art. 88. Iuttizsachen.

Landvogtei Lauis. L. Ar,. 88. Verwaltung im Aligem. k. Art. 253. Justijsachen.

Landvogtei MendriS. >-. Art. 593. Märchen.

42

Tagfazung der mit Krankreich verbündeten Orte.

Solothurn 1557, 25. September.

Stautsarcliiv Luccr». AUgem. Absch. Bd. <)-. 67l.

lAuch in den Archiven Zürich, Schwvz und Freiburg.!

Boten: (Nicht augegeben),

». Der Stadtschrciber von Landeron meldet, das; ihr Austand mit Bern über die Pfruudgüter nochnicht beigelegt sei, obschou zwischen ihnen ein Tag gehalten worden unter Zuzng des Peter Frho, Ven-ncr von Freiburg, und des Benedikt Ehambrier, Schaffner zu Neuenbürg, daß nun Bern Verschiebungbis auf Lucientag begehre, was ihnen aber wegen Einsammlung der Fruchte etwas zu lang vorkomme,und daß man ihnen rathen möchte, ob sie den Termin so weit hinausschieben dürfen, Wird in denAbschied genommen, damit jedes Ort seinen Boten weitcrn Befehl ertheile auf den Fall, das; Bern sich zu keinemVergleich verstehen sollte, I». Franz Poccobello von Lanks bittet für sich und seine Brüder dringend,ihnen zu ihrer Anforderung an den König von Frankreich zu verhelfen, indem man es ihnen ja ver-sprochen habe und weil ihre Gläubiger sie sonst in großen Schaden bringen möchten,Der Ambassador,Herr von St, Laurent, wünscht Aufschub, weil der König jezt mit dringendern Sorgen beschäftiget sei, Demnach wird der Termin bis zum ff Dceemb, verlängert; an diesem Tage aber soll dann der RechtS-tag zu Peterlingen abgehalten und das Nrtheil durch die eidgenössischen Zusäzer gesprochen werden, auchwenn die französischen Zusäzer sich nicht einfinden würden. Dem Landvogt von Lanis wird aufgetragen, dieGläubiger der Poccobelli bis dahin zu vertagen, «, AuS Basel eingelangte Berichte melden, wieder Oberst von Bollwhler in S Elsas; gezogen, um Strcifzüge nach Frankreich vorzunehmen undeine allfällige Hülfe der Eidgenossen abzuschneiden, und wie die Armeen der beiden Könige vonFrankreich und England (Spanien) sich in der Nähe von Paris gegen einander gelagert haben, «>» Schaff-hansen berichtet, daß vieleBrenner" (Brandstifter) sich herumtreiben, und theilt ein Namenöverzeichnißderselben mit, <5, i.ie französischen Gesandten, Herr von St, Laurent und sein Bruder Herr de laForeste, begehren Antwort in Betreff der verlangten 810,000 Mann, Darauf eröffnen die Boten ihreInstructionen, Lucern (abwesend) schreibt: Obschou man mit dem König nicht zufrieden sein könne, weiler die Knechte der Eidgenossen so übel halte und nicht bezahle, so wolle es ihn in seiner Bedrängnis;doch nicht verlassen; es stimme zur Entsprechung mit der Bedingung, daß er die Leute richtig bezahle und