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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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Juli UM 7

langen, so werde er auf andere Mittel denken, die aber nicht so gut wären; der König wundere sich,daß einige Orte andern Fürsten eine geringere Anzahl bewilligt haben, als er verlange, und zwar sogarals neuen Aufbruch; wenn auch im Piemont einiger Verzug i» der Bezahlung der Truppen vorgekom-men sei, so seien nun Anordnungen getroffen, daß in Zukunft keine Klagen mehr vorkommen sollen; dieEidgenossen werden noch einsehen, daß kein Fürst auf Erden sei, auf den sie mehr Vertrauen sezen könnenals auf den König, ihren vertrauten Freund, Bundesgenosse» und Gevatter; sie bitten daher um ent-sprechenden Bescheid,Nachdem die eidgenössischen Boten noch einiges entgegnet, wird ein anderer Tagauf den 2. August nach Baden angesezt, K. Die französischen Gesandten melden ferner; Sie haben vonden Amtslcutcn von Phon vernommen, daß sich etwas Kriegsvolk in der Grafschaft Burgund gesammelthabe und daß daselbst Anschläge wider die Stadt Lhon gemacht worden; ein savoyischcr Edelmann, dersich nun flüchtig gemacht, habe dieses alles betrieben; es sei dieses kein Zeichen, daß man die Neutrali-tät zu halten gesinnt sei, und wenn der König deßwegen auch gerade keine Furcht habe, so müsse erdoch Borsorge treffen, damit seine Feinde nicht unter dem Schein der Neutralität etwas wider ibn vor- 'nehmen, Ii. Da man mit den französischen Gesandten über Bezahlung der Truppen im Piemont ernst-lich Rüksprache genommen, crwiedern sie, daß bereits entsprechende Anordnungen getroffen seien, Eswird davon an die Hanptlcule im Piemont Mittheilung gemacht, mit dem Auftrag, es stets zu melden,wenn den gemachten Versprechungen nicht Genüge geschehe, I. (S. u. Baden).

Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsaiuieleqenbeiten:

Grafschaft Baden. l. Art. n>2, Stifte »nb Kiester,

Vandvogtei Lauis e, Art. 247. Ausiizsachen.

Gemein - eidgenössische Tagsazmig,

Vadeii I3S7, 2 August

Ztaatsarclnv Lucern. Allgem. Absch. Vc.

o.'iuch in de» Archiven Zürich. Tichud. Sammlung XXI, Schwyz, »reiSurg. Sol-tburn und Aura»,!

Gesandte! Zürich (abwesend), Bern (abwesend). Lucern, Lucas Ritter, alt-Schultheiß; JostPfhffer, des Raths, Uri, Hans Brügger, Ritter, Landammaiin; Josna von Beroldingen, Ritter, alt-Landammann, Schwhz, Sebastian Schilter, Landammann; Dietrich In der Halden, Ritter, alt-Land-ammann, Unterwalden, Niklaus von Flüc, Landammann ob dem Wald, Zug, Jakob Uttinger, undJakob Nußbaumer, des Raths, Glarus, Kaspar Tschndi, Sekclmeistcr und des Raths, Basel (ab-wesend), Frciburg, Franz Gribolet, Venner ; Niklaus von Pcrromann, des Raths, Solothnrn, UrsSurh, SRultheiß; Urs Schwallcr, Venncr und des Raths, Schaffhanscn, Georg Hiltbrand, desRaths, Appenzell, Joachim Mcggeli, alt-Landammann; Konrad Schieß, des Raths.

ü. (S. u. Lauis). I». Solothnrn legt ein Schreiben von Hauptmann Wilhelm Frölich ans demFeldlager bei Eorreggio vor <15. Juli), worin» derselbe berichtet, wie er mit sechs Fähnchen zum Herzogvon Ferrara gezogen, wie eine Krankheit unter der Mannschaft des Hauptmanns Clerh ausgebrochen,wie sie Guastalla belagert und beschossen, endlich wie man glaube, daß nichts mehr unternommen werde,bis der Herzog von Guise mit seinen Truppen zu ihnen gestoßen sei, «». Der Gnbernator von Mahland,