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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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Juli 1557

Urö Schwalle» , Venne» und des Raths, Schaffhansen, Georg Hiltbrand, und Jtal Hans Zieglcr,beide des Raths, Appenzell, Joachim Meggeli, alt-Landaimnann; Konrad schief», des Raths,

». Florin Eyscr von Como bringt an die XI Orte, daß sein Vater und seine Brüder nun schonseit vielen Jahren welsche Tücher, Sammct genannt, ii» das Hand gebracht, und dap er, weil leine Waaren wegen der Unruhen in Italic»» leicht ii» Gefahr kommen konnten, nun nm sicheres Geleit bitte» erverspricht, keine KriegSgegenstände ins Hand zu bringen nnd Geleit und Zölle pünktlich zu bezahlen,Wird in de»» Abschied genommen, »». Abgeordnete des Bischofs von Terraeina begehren Antwort aufden von» Bischof auf lezter Jahrrcchnung gehaltenen Vortrag, Weil die meisten Orte noch nicht dar-über instrniert habe», wird eS in den Abschied genommen, Dieselben Gesandten legen auch ein Schrei-ben auf, welches die in päpstlichen Dienste»» befindlichen Hanptlcutc an den Bischof von Terraeina ge-schikt haben, t. <S. >». LcmW, «I. Abgeordnete von St, Gallei» berichten über drei Beraubungcn, die ibrenKaufleuten >»» Haufe eines Jahres auf offener Straße in» Gebiete des Markgrafen von Brandenburg be-gegnet find, und bitten um Hülfe nnd Rath, da alle Rcelamarionen ohne Erfolg geblieben seien, Es wirddaher beschlossen, an de»» Markgrafen zu schreiben, er möge dafür sorgen, daß den Beraubten ihr Eigen-thum zurükgestellt werde, oder daß man sie entschädige und daß in Zukunft solche Straßcnräubcrei aufseinem Gebiete nicht mehr vorkomme; man wünsche eine schriftliche Antwort darüber, Der Handel wirdin de»» Abschied genommen, um sich über fernere Maßregeln zu entschließe»», im Fall der Markgraf nichtgebührend antworten sollte. Und damit das Schreiben in gemeiner Eidgenossen Namen ausgehe, sollendie Bote»» von St, Gallei» sich auch an Zürich und Bern wenden, «. Der mahländische Gesandte, ASeaniuS MarsuS, eröffnet» l ) Er müsse die in» lezten Schreiben des Cardinals von Trient, GubcrnatorSvon Moyland, vorgekommene Irrung, daß die zehn Fähnchen, welche zum Vapst gezogen, sich ii» den Dienstdes Herzogs von Ferrara begeben hätten, dahin berichtigen, daß der Cardinal nichts anderes vernommenhabe, als, die Fähnchen, die Hauptmann Frölich aus der Romagna führe, sein» die nämlichen, welche inpäpstliche Dienste ziehen; man möge ihn deßhalb entschuldigen, 2,) Man möchte den in» Piemont undMontferrat liegenden Hauptleutcn anbefehlen, dem Hcrzogthnm Moyland keinen Schaden zuzufügen,3,) Wenn man den» Könige von Frankreich Truppen bewillige, so möchte man denselben anbefehlen, diezwischen den Eidgenossen und dem Könige von Spanien bestehenden Verträge und Capitcl nnverbrüchlichzu halten,- Wird zur Jmstrnctionscrtheilung auf nächsten Tag in den Abschied genommen, t. Diefranzöstschen Gesandten, Herr von St, Laurent und Herr von Mandosse, begehren Antwort auf ihrenauf lezter Jahrrechuung gehaltenen Vortrag, Bei Eröffnung der Jnstrnctioncn aber ergeben sich dieselben ungleich; denn einige Orte »volle»» den Aufbruch bewilligen, »venu der König wenigstens WilliMann laut der Vereinung annehme; andcre haben nur Auftrag anzuhören und zu referieren; Obwaldenwill nichts bewilligen; wieder andere »vollen mit der Mehrheit stimmen; Schaffhansen endlich will seineLeute zu Hanse behalten, weil es schon zwei Fähnchen im Feld habe; es findet jedoch, daß es gut wäre,den iu Italien Befindlichen etwa 4000 Mann zu Hülfe zu senden, Die französischen Gesandten, denendieß eröffnet worden, erwiedern» Sic haben eine bestimmte Antwort erwartet, weil die Sache sehr dri»gend sei; sie stegeil »IUI» aber das Ansuchen, daß man bis Ende fließenden Monats einen Tag in de?Königs Kosten in Baden abhalte nnd dort endliche Antwort gebe; sie haben übrigens den bestimmtenAuftrag, nur 4<xx» Mann anzunehmen, weil dann das Heer in Italien sammt dem andern dahin beor-derten Zuwachs stark genug sei; sollte der König aber wider Erwarten die gewünschte Hülfe nicht er-