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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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August U)N.

Cardinal von Trienr, antwortet auf die ihm ab der enuetbirgischen Jahrrechnung zugesandten Beschwer-den über sein Benehmen gegen die enuetbirgischen Unterthaneu fMissiv aus Pavia, «>. cl. k0. Juli).Da nun aber dieses Schreiben vielerlei enthält, und da auch sein Gesandter, AseaniuS Marius, Antwortbegehrt in Betreff seines lezthin gestellten Verlangens, den Truppen im Piemont und in Montferratanzubefehlen, daß sie nichts feindseliges gegen das Herzogthum Mahland unternehmen, so werden beideSchreiben zur Jnstruetionserthcilnng auf nächsten Tag in den Abschied genommen. «I. Obwalden läßtdurch Ammann von Flüe vorbringen: Da der König von Frankreich nicht halte, was er versprochen habe, dieTruppen weiter führe, als die Vereinnng zugebe, die Leute nicht bezahle, so daß sie darben und ansdem Dienst laufen muffen, und sich überhaupt so viel anmaße, als ob er der Eidgenossen Herr sei, sohabe es schon einmal vorgeschlagen, daß man diese Truppen heimbernfe, daß man mit fremden Fürstenund Herren nichts mehr zu thnn habe und für das Baterland sorge; es bedauere, daß man seinen wohl-gemeinten Rath nicht habe in den Abschied nehmen wollen, da es doch nichts unziemliches oder unrechtesbegehrt habe; es beantrage nun noch einmal, daß man, wenn es nicht belieben wolle, die Leute heimzu-rnfen, doch wenigstens denselben anbefehle, sich auf des Königs Gebiet znrükzuziehen und sich nicht wei-ter gebrauchen zu lassen, als die Vereinung erlaube und daher auch nicht gegen Bündnisse mit Andern; eSbitte, daß »ran diesen Antrag in den Abschied nehme. Es wird entsprochen mit dem Auftrag, aufnächstem Tage darüber gebührend Antwort zu geben. «. Der Oberst Hauptmann im Piemont, Petervon Pro von Uri, sendet ein Schreiben aus dem Feldlager zu Genola vom 28. Juli ein, worin erüber den Sturm vor Cuneo tConi), über die Eroberung von Castelletto und über die Gcfangenneh-mung des Herrn Fornaro berichtet; wird in de» Abschied genommen, I An Gubcrnator und Re-genten der Grafschaft Burgund wird ernstlich geschrieben: Sie sollen berichten, ob in der GrafschaftRüstungen gegen die Stadt Lyon vorgenommen worden; wenn es wirklich der Fall sei, so haben dieEidgenossen großes Mißfallen daran; sie sollen deshalb die Anstifter dieser Sache streng bestrafen unddie Neutralität, die der König auf Verwendung der Eidgenossen mit der Grafschaft angenommen, pünkt-lich halten. Wird in den Abschied genommen, um, je nachdem die Antwort ansfällt, das weiterebeschließen zu können. K. Gesandte des Bischofs von Terraeina begehren Antwort auf ihren auf derJahrrechnnng vor den Boten der Xi Orte gehaltenen Vortrag. Antwort: Weil sein Begehren nichtlauter" sei, so wünsche man, daß er, wenn er in Zukunft für den Papst etwas vorzubringen habe, solchesauf einem gemein-eidgenössischen Tage thnc, oder einen besondern Tag hiefür ausschreibe; dann werdendie Boten sein Begehren an ihre Obrigkeiten bringen, welche dann dem Papst einen Bescheid gebenwerden, wie sie eS mit ihrer Ehre vereinbar finden, I». HS. u. Lauis). I. Weil aus den eingeklagtenRüstungen der Grafschaft Burgund gegen Lyon leicht etwas Unheil entspringen könnte, weil ferner derCardinal von Trient in seiner Zuschrift mit scharfen Worten.alle zum Vorschein gekommenen Anständeauf die Eidgenossen schiebt, endlich wegen dersorglichen" Zeitumstände, wird ein gemein-eidgenössischerTag auf den 5. September nach Baden angesezt. Ii.. Zn Betreff des Aufbruchs von 4000 Mann,welche der König von Frankreich zur Unterstüznng der Truppen in der Romagna begehrt, sind diestimmen wie auf leztcm Tage gethcilt, was den französischen Gesandten mitgetheilt wird. Diese erwie-dcrn, daß sie diese Antwort nicht erwartet haben, weil der König diese Knechte nur zur Verstärkung und zurSicherheit der schon in seinem Dienste befindlichen Eidgenossen verlangt, und daß sie einen entsprechen-der» Best.,cid wünsch?,, aber die eidgenössischen Boten sich an ihre Instruction halten, lassen sie