Januar 1557,
zu treffen, indem man sonst veranlaßt würde, ans Anderes zn sinnen, — Die Bündner verdanken diesefreundschaftliche Warnung und erklären, daß auch sie diese Verlezung der Mandate sehr bedauern, daßsie sogleich die Ungehorsamen bei ihren Eiden und Pflichten heimgcmahnt und dem Gnbernator von Mahlandernstlich geschrieben haben, dieselben wieder zu entlassen und in Zukunft keine Bündncr mehr wegzuführen,daß sie endlich ein strenges Verbot gegen alles unerlaubte Wegziehen in fremde Dienste erlasse,: undkeinen Feinden der Eidgenossen den Dnrcbzug gestatten werden, — Diese Erklärung wird von den Ge-sandten der Eidgenossen in den Abschied genommen,
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Gemein - eidgenössische Tagsazung,
Baden. Ii557, ». Februar
TtaatSarcki» eurer». AUgcm. Absch. Vd. ii8, Dtixitsarchi» '.iiiricv Gest, XII, kal. 72 ». TschlU, Samml, Gest, .XII,
ls>, I I. Dtaatöarchiv «er». Atsch. Bd. l>v, I. LandeSaretiiv Lchwyz. Archiv Aar«»
i'Auch in den Archiven Freiburg und Solothurn.I
Gcsandtei Zürich, Johann Haab, all-Bnrgcrmeistcr; Ital Hans Thnmhscn, des Raths, Bern,Peter Thormann, Vcnucr; Erispinus FisMer, des Raths, Lncern, Lucas Ritter, alt-Schnlthciß,U r i, Josua v, Beroldingen, Ritler; und Kaspar Jmhof, beide alt-Laiidammann, S ch w h z, DietrichZu der Halden, Ritter, Landammaiin, Unterwaldcn, Melchior Lussi, Ritter und des Raths, Zug,Jakob Nnßbaumcr, des Raths, G l a r u s, Paulus Schuler, Landammann; Gilg Tschudi, Statthalterund des Raths, Basel, Jakob Goß und Haus Eßlingcr, beide des Raths, Freiburg, FranzGribolct, des Raths, Solothnr n, llrs Schwaller, Vcnner und Sekelmeistcr, S ch affhause n,Alexander Pcher, Bürgermeister; Heinrich Ramsaner, des Raths, Appenzell Joachim Meggcli, altLandammann,
t». und I». (S, u. Emn'tbirg. Vogteieu überh.» (S. u. Lauis.) «I» l.S, u. Thurgau.) e. (S. u.Ennetbirg. Vogtcien überh.) t. Das Gesuch des Landammann von Schwhz, es möchte jedes Ort ein Fenstermit seinem Wappen in das neue Schießhaus der Bücbseuschüzcu zu Schwhz schenken, wird in den Ab-schied genommen, K. (S. u. Thurgau.) I». Auf lcztcm Tage war in den Abschied genommen worden,ob mau den Ammann Brügger von Uri und den Ulrich Nix von Freiburg immer als Zusäzer auf denRechtslagen zn Peterlingen belassen, oder andere an ihre Stelle ernennen wolle. Nun bitten die Botenvon Uri und Freiburg, man möchte die beiden alten Ehrenmänner dabei belassen, indem auch die frühern„Zugesaztcn" Schultheiß Hug von Luecrn und Ammann Arnstein von Unterwaldcn bis zu ihrem Todedieses Amt gehabt ; nach Absterben der beiden gegenwärtigen könnte man dann eine Verordnung hierüber er-lassen; — wird wieder in den Abschied genommen, t. Der mayländische Gesandte giebt auf die ihm aufleztem Tage überreichten Beschwerden folgende Autwort: l,) Es befremde den Gubernalor, daß sich dieennetbirgischen Unterthanen stets beklagen, indem ihnen stets mehr Korn verabfolgt worden, als wozun gemäß per Capitel verpflichtet gewesen; man möchte den Landvögten schreiben, daß sie nicht mehr soviele Licenzscheiue ausstellen, indem sonst das Korn nicht mehr wohlfeil werden könne; seit drei Monatensei den Eidgenossen zu lieb bewilligt, daß Jeder auf den Märkten im Mahländischeu vier Stär Korno me Lieenzen kaufe» dürfe, was zu berükstchtigcn sei, 2,) Man möchte dafür sorgen, daß Licenzscheinenicht meh' cikaust werden, indem er seinerseits Feblbare streng bestrafen würde, T) Der Marchstreit