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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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Januar 1556,

aus Maugel au Getraide dieß- oder >euseitö des Gebirgs mehr Getraide gekauft würde, als die beide«Marktschiffe von Luecrn und Uri führen können, so soll dieses Getraide mit Schiffung, wie oben au-gegeben, abgeführt werden, I». Da Uri einen neuen Zoll eingeführt hat, nämlich 6 Haller von jedemLagel Wein, der nach Lucern geführt wird, stellt Lucern das Ansuchen an Uri um Aufhebung diesesZolls, v. Uri wird auf sein Gesuch ein Auszug aus dem Zollbuch der Stadt Lucern mitgetheilt,

S.

Conferenz der V katholischen Orte,

Lucern. Februar (Mittwoch nach der alte» Vaßnacht).

Staatsarchiv Lucern. Allgem. Absch. Bd. (). 2^t.fAuch im Landesarchiv Schwyz-I

Gesandte: Lucern, (Nicht angegeben). Uri (Nicht angegeben), Schwhz, Georg Reding, alt-Land-ammann, Unterwalden, Niklaus Jmfcld, alt-Landammann, Zug, Vogt Heß.

t». Auf eine Beschwerde der Priesterschaft des lV Waldstätter-Capitcls über die Behauptung desFreiherrn von Mörsburg, daß nämlich jeder Priester, der eine Mczc halte, verdammt sein solle und daß derSegen eines sündigen Priesters sich in Fluch verwandle, und auf deren fernere Beschwerde, daß einPriester zu Einstedeln einige Priester nicht absolviert habe, weil sie ihre Mczen nicht haben entfernen wollen,ferner auf den Bericht des Ammann Reding von Schwhz, daß der Abt von Einsiedeln Maßregeln gegen solchegottlosen Priester wünsche, auf den Bericht endlich des Ammann Jmfeld von Unterwalden, daß der be-nannte Freiherr den Ammann Scheuber von sich gewiesen habe, wird beschlossen, dieses alles in den Ab-schied zu nehmen, damit jedes Ort die nöthigen Erkundigungen einziehe und die Berichte darüber schriftlichnach Lueern schike. Der Priesterschaft wird das unpriesterliche Leben einiger Priester vorgehalten, wiesie liederliche Haushaltung führen, unmäßig trinken, ihre Mezcn an erste Messen, Jahrzcitcn, Hochzeiten,Märkte u, dgl, mitführen, damit sie suche, auf Capitclversammluugcu diesem Unwesen zu steuern unddie Fehlbaren strafe, auf daß nicht die weltliche Obrigkeit genöthigt werde, strafend einzuschreiten. DiePriester danken für diese väterliche Ermahnung und bitten, jedes Ort möchte dieses in den Abschiednehmen, damit man sie überall im Strafen unterstüzc, K». (S, u. Freie Aemter). e, (S. u. Luggarus).ck. Vogt Heß von Zug wird angefragt, ob Zug gemäß Aufforderung der Gesandten der vier Orte dielutherischen Bücher habe verbrennen lassen oder nicht. Er hat darauf zu antworten keine Instructionund nimmt es in den Abschied, v. An den Abt zu St. Moriz wird geschrieben, er soll den V Ortenberichten, was mit den lutherischen Büchern, welche durch Unterwalden nach Wallis geführt worden, ge-schehen sei, und wie es gegenwärtig im Wallis bezüglich der Religion stehe, k. Da der Herr von Bonstetten,Gubernator zu Neuenburg, an Solothurn geschrieben hat, daß er den Rechtstag über den Prediger vonLigniöres den VII Orten kund thun werde, so will man diese Anzeige abwarten, K. (S. u, Luggarus).I». (S. u, Freie Aemter), l. Ammann Jmfeld begehrt, es möchte jedes Ort den Ammann Scheuber(Einstedler Konrad Scheuber), wenn jemand arges von demselben spreche, in Schuz nehmen, (S, u.Thurgau). I. (S, u. Engelberg).