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und dem Wallbrunn'schen zu beschaffen wären, aber auf demGundhofe gepfropft werden sollten. Die Anregung dazu istsicher von den obstbaumkundigen Waldensern gegeben worden.Die Zäune und Planken auf dem Hofe waren schadhaft ge-worden; die Pächter bitten um Holz aus dem nahen Walde,um den Schaden zu beseitigen. Es wird ihnen, wie früher demLindheimer, die Entnahme des zur Umzäunung nöthigen Holzesaus dem Walde, aber nach vorhergegangener Anzeige, gestattet.
Dem früheren Pächter Lindheimer war am 17. März 1701die Abstandssumme von 1200 fl. ausbezahlt worden. Fürdie kurze Zeit des Bestandes sind die verausgabten Gelder,welche doch vornehmlich aus den Kollektengeldern bestrittenwurden, sehr bedeutend. Sicherlich würden die Waldenserauch gerne geblieben sein, wenn ihnen die überwiesenenFelder und der Gundhof als Erbleihgut gegeben worden wären.Von allen, die sich in Mörfelden und Gundhof niedergelassen,bleiben nur 14 Familien zurück, die den Hof gerne weiterbebauen möchten.
Es sind folgende Waldenser:
1. Jean Constantin, sa femme, un garcon et 3 filles.
2. David Gaydoul, sa mere, sa femme et 3 garcons.
3. Jaques Tron, sa femme, 1 garcon et 2 filles.
4. Jaques Aillaud, sa femme et son cousin.
5. Abraham Revior, sa femme, 5 garcons et 1 fille.6 Jean Cesane, sa femme et 1 fille.
7. Etienne Chatelain, sa femme et deux garcons.
8. Antoine Bonin, sa femme et 1 garcon.
9. Claude Vincon, sa fille, son fils et sa belle-fille.
10. Etienne Pioton, sa soeur et sa fille.
11. Marie Girard, veuve et ses 2 filles.
12. Jean Tron, sa femme et sa fille.
13. Pierre Revior et sa fille.
14. David Berger, sa femme et sa fille.
Die Aufzählung dieser 14 Familien mit 56 Seelen rührtvon Papon's eigner Hand; sie ist am 18. Mai 1701 gegeben.Papon selbst war als Geistlicher von Kelsterbach und vondiesen im Lande verbliebenen Waldensern auch ihr Sachwaltergeblieben. Schon am 24. März war ihnen gestattet worden,