16Text.Matth. 25, 29.Denn wer da hat, dem wird gegebenwerden, und wird die Fülle haben:Wer aber nicht hat, dem wird auchdas er hat, genommen werden.Die Worte unsers Textes, die wir so eben vorla-sen, reichen wol unfehlbar bis in die Ewigkeit,wohin das gesamte Wort Gottes, das in Ewigkeitbleibt, zuletzt mit einander seine Beziehung hat.(wird uns in denselben ein Grundgesetz des ReichesGottes von unserm Herrn bekant gemachet, das ewigwähret, auf dessen unveränderliche Achtung freylich hierschon disseits der Ewigkeit genau gehalten wird, wor-nach aber vornehmlich an jenem entscheidenden Tage ei-nem jeden sein Urtheil gefället, und sein Loos entschie-den werden wird. So wol der Schluß des vorherge-henden vier und zwanzigsten Kapitels, als auch das,was vor unserm Texte hergeht, und unmittelbar dar-auf folget, bezieht sich augenscheinlich auf die letzte Er-scheinung des Weltrichters, und das Ende der Welt.Diese vorläufige Bemerkung wird darum von unsgemachet, meine Wertheste, um Euch auf die vor-zutragende Warheit aufmerksam zu machen. Siegeht uns alle nahe an; und ein jeder kan und soll dar-an lernen, wie es mit ihm, nach dem göttlichen Rechte,und
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Der Lohn der Treue und des Fleises im Gebrauche der von Gott empfangenen Talente im Gegensatze der Strafe der Untreue und der Faulheit : Eine christliche Synodalpredigt vor dem versamelten reformirten Clevischen Synodo zu Wesel den 1. Junius 1774
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