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Der Lohn der Treue und des Fleises im Gebrauche der von Gott empfangenen Talente im Gegensatze der Strafe der Untreue und der Faulheit : Eine christliche Synodalpredigt vor dem versamelten reformirten Clevischen Synodo zu Wesel den 1. Junius 1774
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14Leben sey kostbar vor dir; seine schätzbare Persontheuer in deinen Augen. Er sey ein gesegnetesWerkzeug in deiner Hand Gutes zu stiften, War-heit zu befördern, die Stricke des Aberglaubenszu zerreisen, und dem Unglauben zu steuren! Haltdeine Augen Tag und Nacht offen über der regie-renden Königin, dem Kronprinzen, der Kronprin-zeßin, dem ganzen Königlichen Hause, allen ho-hen An= und Zuverwandten desselben. Setze Siezum Segen ewiglich. Wenn Sie, wenn wirdich für Sie ums Leben bitten: so gib Ihnen lan-ges Leben immer und ewiglich. Laß Sie grosere haben an deiner Hülfe. Lege Lob und Schmuckauf Sie. Ueberschutte Sie mit gutem Segen. IhrThron bleibe durch deine Güte fest. Mache Siezu Pflegern und Säugammen deiner Kirche; zuPfeilern in deinem Hauſe.Erhalte dein Wort unter uns. Bewahreuns die kostbare Freyheit des Gewissens. Laßdir die Gemeinen dieser Landen, und die hier er-schienene Synodalversamlung bestens empfolenseyn. Verleih, daß auch nun etwas erspriesliches zudeinem Preise und dem Heile unsterblicher See-len ausgerichtet werden möge; etwas nützlicheszur Erweckung, zur Ermunterung, zur Heilungder Brüche Zions, zur Aufrichtung des Ver-fälles, zur Besserung und Aufrechthaltung gu-ter Ordnung, guter Sitten, und wahrer Gott-seligkeit. Redliche Absichten und Bemühungenbegleite mit deinem gedeihlichen Segen. Segne: