ge ihm seine rechte Gestalt in dem Spiegel dei-nes Wortes, damit er bekant mit sich werde; insich schlage, und sich schäme; sich selber schuldige,und Buſe thue im Staube und in der Aſche. Die-jenigen, die gerne getreu vor dir erfunden werdenwollen, laß durch deines Geistes Gnade in ih-rem Harren auf dich stark werden, und immer,nach deiner Verheiſung, neue Kräfte kriegen, daßsie auffahren mit Flügeln, wie Adler, daß sielaufen und nicht matt werden, daß sie wandelnund nicht müde werden. Gott unsers Herrn Je-ſu Chriſti, Vater der Herrlichkeit, gib ihnenden Geist der Weisheit und der Offenbarung zudein selbst Erkentnis; und erleuchtete Augen ih-res Verständnisses, daß sie erkennen mögen, wel-ches da sey die Hofnung ihres Berufes, und wel-cher da ſey der Reichthum deines herrlichen Erbesan deinen Heiligen. Laß sie erfüllet werden mitFrüchten der Gerechtigkeit, die da geschehen durchJesum Christum zu deinem Lobe.Vermehre die Zahl der Treuen und Redlichenin unserm Lande; die Zahl der treuen und recht-schaffenen Diener, die du gerne hast. Breitedem Reich unter uns aus. Stürze die Machtdes Aberglaubens, und des in unseren Tagen sosehr zunehmenden Unglaubens. Vertreib die Fin-sternis der Unwissenheit und Bosheit. Rüste diechristlichen Könige und Gewaltigen mit Muthund Kraft, deine Ehre und das Wol deines Rei-ches zu suchen. Sey zu dem Ende Sonne undSchild uber deinen Geſalbten unſern Koͤnig. SeinLeben
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Der Lohn der Treue und des Fleises im Gebrauche der von Gott empfangenen Talente im Gegensatze der Strafe der Untreue und der Faulheit : Eine christliche Synodalpredigt vor dem versamelten reformirten Clevischen Synodo zu Wesel den 1. Junius 1774
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