11nen jeden unter uns in seinem Theile zur Treue zu er-wecken. Laßet uns Gott um seinen Segen über un-ſere Bemuͤhung anflehen!des0Kwiger und allgenugsamer Gott, Vater unsersHerrn und Heilandes Jesu Christi! welchenDank sind wir dir schuldig für alles, was du anuns gethan hast! Deiner Wolthaten an uns sindso viel, daß wir sie nicht alle erzählen können.Nächst dem Leben, und dem Odem, so wir vondir haben, hast du uns unzählbar viel gutes nachLeibe und Seele erwiesen. Das allerkostbarste,ſo du in den Schätzen deiner Allgenugſamkeit hat-test, deinen lieben Sohn selber hast du uns ge-schenket, und ihn für uns alle dahin gegeben,Mit ihm wirst du uns nun alles schenken. Wun-derbarer Gott, wie wunderbar ſind deine Wege,die du mit gefallenen Adamskindern eingeschlagenhast! Nach deiner grosen Barmherzigkeit geden-keſt du ihrer im beſten. Du haſt ihnen deinenSohn gesandt das verlorne zu suchen. Wir allesind verlorne. Herr, suche auch uns. Ewige Lie-be, wie können wir dich genug bewundern, genugehren, genug anbethen, genug wieder lieben.Ach daß wir dich alle über alles lieben möchten,da du uns zuvor ſo hoch geliebet haſt! Verhilfuns dazu. Geuß deine Liebe in unſere Her-zen aus, durch deinen heiligen Geist.Jesu Christe, Sohn Gottes, zur Rechten desVa⸗
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Der Lohn der Treue und des Fleises im Gebrauche der von Gott empfangenen Talente im Gegensatze der Strafe der Untreue und der Faulheit : Eine christliche Synodalpredigt vor dem versamelten reformirten Clevischen Synodo zu Wesel den 1. Junius 1774
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