Grossherzogthum Baden.
521
(in Folge der Dagsburger Erbschafts-angelegenheit, aber etwa doch mit in Z.-Erbfolgegedanken?) Vgl. weiter FritzS. 144. — 1271 wird der UF.-GrafB. Strassburgischer Burgmann zu Ulm-burg. FUB. I 230 f. Vgl. auch Zs. IV 290 f.
Unadingen, BA. Donaueschingen. UF.(Lehnsh.) R. 275.
Urach b. Lenzkirch, BA. Neustadt istwohl von Z. an U. ererbtes Gelände. Vgl.dazu R. 125 f.
Urach, Nebenthal der Breg, BA. Neustadt.UF. FUB. H 39, 97 u. ö.
U r 1 o f f e n , BA. Offenburg. UFr. Zs. XIII456 ff.
V i 11 i n g e n, BA. Stadt. 8 ff., 160, 256, 279,403 f., 423 ff. Die schwankenden Angaben derspäten Chroniken (Zs. IX 106 ff. u. Mone,Quellens. 182) über die Gründung VilUngensim 12. Jahrh. sind wohl nurandie Gründungvon Freiburg i. B. willkürlich angelehnteFabeleien, weil das Datum 999 vergessenwar. Die Verlegung von der „Altstadt"nach der jetzigen kann schon 999 geschehensein, was des zu errichtenden Marktes wegensogar wahrscheinlich ist. — Die Einziehungan's Reich 1218 überrascht gegenüber St.1176; noch 1225 ist in V. ein königlicherBeamte (Cod. Sal. Zs. XXXV 176ff.; dasregis, qui diebus Ulis eam [i. e. eivüatem]tenuit ist wohl Zusatz der Copie). Auchdie Umgegend muss 1218 an's Reich ge-zogen sein, vgl. für 1218 u. 1219 FUB. I88 f. 90 f. Durch den Kl. GengenbachischenBesitz in V. (Dümge 130) ist die Einziehungan's Reich schwerlich zu erklären. — Ver-hältnisse sub duce Bertöldo erwähnt Zs.XXXV 177. Zins Herzog Bertold's V auseiner Thenenbacher Mühle zu V., darin derKaiser Rechtsnachfolger FUB. I 90 f. —Kaiserlichbestätigte Z.Freiheiten(Gerichts-exemtion) für V. erw. FUB. I 256; auch dieUrk. v. 1225 Zs. XXXV 176 f. verbürgteine Freiburg i. B. nach(?)gebildet"e Ver-fassung. — 1236 U. Allod in V. FUB. I171. Für 1249 vgl. die päpstliche WeisungFUB. V 105 (die Villinger fautores Frie-drich's II). — Im Interregnum erscheint dieStadt mehrfach unter U. Herrschaft und
wird bei der Theilung UF. zugetheilt; Mai1278 betrachtet sie K. Rudolf als Reichs-stadt, worüber eine Urk. nach V. kam; imAug. 1278 aber steht die Stadt in einerneuen Verbriefung für UF. diesem zu. Vgl.die Mittheilung R.'s S. 208, u. FUB. I256. — Vgl. auch Min. v. Roggenbach.
Vockenhausen, abg. Ort b. Mönch-weiler, BA. Villingen. UF. (FUB. 1226;H 388 zu 1274).
Vöhrenb ach, BA. Villingen. U. FUB.I186f. (Stadtgründung 1244; zu Z. Zeit nurein praedium Vernbach mit Hörigen.) UF.R. 230, 337.
Vörstetten, BA. Emmendingen. 6,11. —278. Vgl. auch Min. v. V.
Volgersweiler, Gelände zwischen Vil-lingen und Vöhrenbach; einst Volkenswiler,abg. Ort. UF. FUB. H 44.
(W agenstadt, BA. Kenzingen. Mög-licherweise ein Zubehör der Nimb. Hinter-lassenschaft, weil später B. Strassburgischund mit den Nimb. Gütern vereinigt. Fritz
5. 162.)
W a 1 d a u , BA. Neustadt. UF. FUB. H 97.Waldhausen, abg. Ort am Eingang des
Kirnachthaies, BA. Villingen. ÜB. FUB. I
201.Waldhausen, BA.Donaueschingen.UF.
FUB. H 180. R. 216.Waltershofe n, BA. Freiburg. UFr.
Zs. X 239.Warenberg, Burg, b. Villingen (BA.
Stadt). UF. R. 247.Warmbach, BA. Lörrach. UFr. (Min. v.
Staufen). Zs. XXI 442.Watterdingen, BA.Engen. UF.R. 275.—
DortNellenb. Bes. QzSchwGesch. HI 1, 9.Weiler (Ober-, Nieder-), BA. Müllheim.
6, 11. — Anderer Z. Besitz mit Schicksalenwie Badenweiler? — Gräflich Freiburgi-scherBes. Zs. XX 111.
W e i 1 e r, BA. Villingen. UF. R. 337.Weiler,Burg,BA.Wolfach. UF. FUB. 1 329.Weiler (Zartener Thal). Vgl. Min. v. W.Weilerhof, BA. Offenburg. UFr. (Lehnsh.,
s. Ebersweier). Zs. XIII 206.Weinstetten, BA. Staufen. UFr. Min.v. Staufen. Zs. XXI 442.