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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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366 1158. 1159.

wo er nochmals die eiserne Krone nahm llu . Hier beurlaubten sich von demKönige, der nach Erreichung der Hauptabsicht des Feldzuges keinen Versuchmachte sie zu halten, der König von Böhmen, der Herzog von Oesterreichnebst den Ungarn, der Erzbischof von Mainz und ausser einer Anzahl Mark-grafen Hermann von Baden blieb noch bei dem Kaiser Grafen undHerren gerade auch Herzog Bertold von Zähringen im . Er zog höchst wahr-scheinlich denselben Weg zurück, den er gekommen war.

Dabei musste er von Neuem die Diöcese von Sitten berühren, ebensowie er es auf dem Hinwege gemusst, den er ja nach ausdrücklicher Angabeüber den Gr. Bernhard genommen hatte. Trotzdem bleibt für uns das Ver-hältniss Bertold's zu diesem ihm unterstellten Bisthum im Dunklen.

Der Herzog war wohl nur zurückgekehrt, um Truppen zu sammeln, andenen er anscheinend bisher Mangel litt. Denn vor Crema, das sich gewalt-sam empört und die kaiserlichen Gesandten verjagt hatte, finden wir ihnwieder Ul ° und zwar von jetzt an im Stande, auch militärisch eine bedeutendereRolle zu spielen. Der Kaiser hatte den auf Crema erbitterten Cremonesendie Vollstreckung der Bannstrafe gegen die widerzähmige Stadt übertragenund ihren 400 Rittern den Herzog Bertold, den Pfalzgrafen Konrad und denGrafen Robert von Bassavilla, einen Verwandten König Wilhelm's, der ihnaus Apulien vertrieben hatte, beigegeben. Sie rückten am 2. Juli gegenCrema vor und begegneten schon auf dem Wege den von den Mailändern undBrescianern unterstützten Bürgern, die sie erst nach heissem Kampfe zurück-trieben. Danach begannen sie die Stadt zum Theil einzuschliessen, indemdie Cremonesen vor dem einen Thore, die Fürsten vor dem anderen lagerten.

Die unvollständige Einschliessung ermöglichte es den schon wieder inoffenem Aufstande befindlichen Mailändern, der Bundesgenossin Hilfe zubringen. Mit einer Ritterschaar und 400 Fusskämpfern gelangte einer ihrerConsuln in die Stadt. Bald danach erschien aber auch der Kaiser, der sichnoch auf einem Zuge durch das Mailänder Gebiet verweilt hatte, in eigenerPerson vor der Stadt.

Herzog Bertold war es, der Friedrich einen schnellen Handstreichgegen Mailand rieth und sich dem Unternehmen selber anschloss. Mit Ber-told und 300 deutschen Rittern kam der Kaiser am Abend des 13. Juli

1114 Rahewin 180. aput Modoicum, sedemregni Italici, coronatur. Giesebrecht V 169denkt unrichtig an die Kaiserkrone, in der er sich hierzeigte".Vgl. über die AnsprücheMonza's, die Krönungsstadt der Lombardei zu sein, die von K. Heinrich VII angestellteUntersuchung und ihren Befund bei Nicolaus von Butrinto ed. Heyck (Innsbruck 1888) S. 12.

1115 Rahewin 181.

1116 Das Folgende nach Chron. Ursperg. SA. 33 ff. Dazu Rahewin 228 ff. Ann Mediol.MGSS. XVIII 367 (dux Bertholdus de Zarengo), Otto Morena MGSS. XVIII 610ff.;Vincent. Prag. 677.