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unter die Landesherrschaften gerathen 1016 ; sie waren also dem Geschickeschon unterlegen, mit welchem einige der Hochburgundischen kämpften.
Das war nach der zugänglichen Kenntniss in grossen Zügen die Lage,der sich der zum Reichsstatthalter von ganz Burgund ausersehene und zurUebernahme landesherrlicher Investiturrechte befugte Herzog von Zäh-ringen und der zu seiner Förderung verpflichtete Träger der deutschen Kron-gewalt i. J. 1152 gegenüber befanden.
Wir wissen, der König weilte im Norden des Reiches. Herzog Bertolddagegen treffen wir am 2. Juni 1152 auf der Höhe von St. Peter. Zum erstenMale seit Herzog Konrad's Begräbniss besuchte Bertold das Hauskloster;das lassen die Wendungen der damals aufgesetzten Urkunde schliessen I017 .In dieser bestätigte Bertold alle Rechte St. Peters und versprach insbesonderekeinen Untervogt neben sich zu haben, ferner brauche bei Schenkungen andas Kloster von Ministerialen, auch solchen, die noch in der SterbestundeOonversen zu St. Peter würden, des Herzogs Genehmigung nicht nachgesuchtzu werden. Das hatten auch alle Vorgänger Bertold's IV, so fügte der Ver-fasser der Urkunde eifrig hinzu, und bei Herzog Konrad's Bestattungdementia mit ihren anderen Söhnen dem Kloster gewährt. — Mit HerzogBertold waren eine Anzahl seiner Dienstmannen gekommen, nämüch Ulrichvon Elznach, Werner von Roggenbach, Werner von Rheinfelden der Truchsessund sein Bruder Gerhard, Walter von Dachswangen, Kuuo von Blankenegg;auch einige freie Herren, wie Konrad von Löwenstein, Bertold von Bergen,Konrad von Schwarzenberg, Liutold von Dägerfelden, Egelolf von Haslach,Werner von Uffhausen, Adalbero von Bahn waren mit anwesend.
Bald hiernach machte Bertold sich auf und zog den Bodenseegegendenzu. Am 4. Juli befand er sich zugleich mit seiner Mutter in Ueberlingen, woer jene Verbriefungen für St. Peter noch einmal bestätigte. In des HerzogsBegleitung befanden sich Markgraf Hermann, Graf Alwich (von Sulz), Konradder Sohn des (Waldkircher) Vogts von Schwarzenberg und sein BruderWerner, Rudolf von Windschläg, Walter von Horben, Bertold von Steinegg,Heinrich von Thiengen und andere, sowie eine sehr grosse Anzahl jedoch nichtgenannter Gefolgsleute 1018 .
Der stattliche Zug wollte offenbar schon den von Norden her durchBaiern nach Schwaben ziehenden König begrüssen. Von Ende Juli undAnfang August haben wir Urkunden Friedrich's aus Ulm 1019 , die zugleich dieAnwesenheit Bertold's beweisen. Ausser ihm waren in Ulm die Bischöfe
1018 Ficker, Reichsfürstenstand, S. 302 ff., Eeese S. 40 ff.
1017 Schannat Vindem. I 162 f. (b. Schöpflin V 97 f. ein Auszug). Oudalricus deAlcmar wird richtiger Alcinah sein. Vgl. den Abschn. „Ministerialen".
1018 ibid. S. 163.
1019 St. 3635—3640.